unglaubliches …

Früh am Morgen.
Gesalbt werden sollte sein Leichnam.
Offener Grabeingang.
Leere Todeskammer.
Völlige Ratlosigkeit.
Hört das denn nie auf, mit dieser völligen Ratlosigkeit?

Hell erstrahlendes Licht.
Furcht unter ihnen.
Geblendet beugen sie die Köpfe.
Hören tun sie die Worte:
Warum sucht ihr den Lebendigen unter den Toten?

Warum Ratlosigkeit?
Immer wieder hat er es doch gesagt.
Dieser Jesus …
Er hat es immer wieder gesagt.
Am dritten Tag wird er auferstehen.
Er hat es immer wieder gesagt.

Sie wollten immer Beweise.
… die Pharisäer und Theologen.
Sie stellten ihn auf die Probe.
Zeig.
Mach.
Tu.
Sie fragten ihn listig um Rat:
Was hättes du getan?
Du bist doch Gottessohn.

Sogar noch am Kreuz.
Rette dich selbst.
Zeig.
Mach.
Tu.

Jesus lies sie abblitzen.

„Obwohl ihr so fromm tut, schert ihr euch in Wirklichkeit überhaupt nicht um Gott oder ein gerechtes Leben. Und ihr wollt von mir einen Beweis verlangen? Ihr werdet kein anderes Zeichen bekommen als das, was damals mit dem Phropheten Jona passierte. Jona verbrachte drei Tage und Nächte im Inneren des großen Fisches. Genau dasselbe wird mit dem Weltenrichter geschehen. Drei Tage und Nächte wird er im inneren der Erde verbringen.

Kein anderes Zeichen.

Keine Beweise.
Keine, wie ich sie mir vorstelle.
Kein allmächtiges Wort der Verhinderung.
Japan passiert.
Thailand passiert.
Alltag passiert.
Persönliches passiert.
Gott hat nicht vergessen.
Gott versteht Ohnmacht.
Der himmlische Vater versteht!
Gott liebt mich.

Ihr werdet kein anderes Zeichen bekommen, als das … sagt Jesus.

Heute.

Jesus lebt.
Die Grabkammer ist leer.
Leben im Überfluss für dich und mich.
Fürchte dich nicht.
Lebendiges Wasser für dich und mich.
Der Gottes Sohn lebt.

Petrus.
Bückt sich.
Alleine am Grab.
Nur die Leinentücher.
Verwunderung.

Was da wohl geschehen war …

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