Schlechte Laune? Brigitte empfiehlt!

Neulich beim durchblättern …

Zwischen dem Ärgernis, wo denn das Handy schon wieder liegt; der Erkenntnis, man ist mal wieder schlecht drauf, bekommt den Hintern nicht hoch und und sieht angespannt aus; gefolgt von der Frage, ob der Typ nicht ne Nummer zu groß für einen ist, hält die Zeitschrift Brigitte es immerhin an Platz 3 auch für möglich, dass Frau keinen Bock auf Kirche hat. Um hier einfach eine bessere Laune zu bekommen, rät Brigitte in ihrem Dossier Heft 18/10 folgendes:

Nach der grellen Sommersonne draußen empfängt einen feuchtkalte Luft und Dunkelheit. Niemand zu sehen, außer dem Mann am Kreuz über dem Altar. Viel zu laut hallen die eigenen Schritte durch die ungewohnte Stille. Vorsichtig nimmt man Platz auf der harten Holzbank. Atmet durch. Schließt die Augen, faltet vielleicht die Hände. Denkt an nichts und lässt alles fließen. So viel Ruhe. So viel Frieden. Mitten in der Stadt. Irgendwann, nach langen, langen Minuten, steht man auf, zündet eine Kerze an und stellt sich gelöst der Welt da draußen. Probieren Sie es aus: Ein meditativer Kurztrip in die kleine Kirche in der Nachbarschaft baut Stress ab, entspannt und macht göttlich gelassen. (Quelle: klick hier.)

Sabina online findet diese Idee schon mal sehr gut und wünscht als Sahnhaube eine persönliche Begegnung mit dem Mann am Kreuz. Der Typ ist garantiert keine Nummer zu groß, kommt lebendig vom Kreuz zu mir herunter, setzt sich zu mir auf meine harte KirchenLebensbank und geht mit mir göttlich-jesusmäßig gelöst nach draußen, so dass schlechte Laune zur Nebensache wird.

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4 Gedanken zu “Schlechte Laune? Brigitte empfiehlt!

  1. Ja, die Begegnung würde ich auch wünschen… aber der Artikel zeigt eine Tendenz: Religion bzw. Glaube/Spiritualität als Bestandteil des Lebens, der unserer Optimierung zu dienen hat. Von dahin ist es manchmal ein weiter Schritt zu der Erkenntnis, dass man einen Herrn über sich hat und selber dienen soll und darf… manchmal denke ich, dass die ganz weit Entfernten dem lebendigen Glauben näher sind, als die Spirituellen…;-) – aber man weiß nie!

  2. “ … aber der Artikel zeigt eine Tendenz: Religion bzw. Glaube/Spiritualität“

    … ja! Hier spricht traditionelle, psychotherapeutische Religiosität … aber das kann ja ein Anfang sein für lebendige Beziehung … kein Weg ist unmöglich 😉

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