Google Street View

Was uns hier so nett in einem Clip als Sandmännchengeschichte erzählt wird, findet nicht meine Begeisterung! Ich bin gegen Google Street View und nicht jeder Hans Franz darf mir in meine Straße schauen.

Gott aber darf mir ins Herz schauen, bis in die tiefsten Schichten des Herzen. Tut er sowieso, ohne mich zu fragen, still und leise und liebvoll, bis ich bereit bin, mit ihm darüber zu reden. Noch überdimensionaler: er kannte sogar schon mein Herz, bevor ich geboren wurde. Und ganz dicht dran: er weiß, was ich im nächsten Augenlick will, sage, gutes tue oder falsches entscheide. Noch über-überdimensionaler: er liebt mich über alles … dennoch, trotzdem und sowieso.

Ich lass mir gerne von Gott ins Herz schauen. Denn mein Herz ist gut bei ihm aufgehoben. Mein Gott-Vater hat gesagt: „… das was ich geschaffen habe, ist sehr gut! Du bist mein Abbild bis in alle Ewigkeit! Ich verlasse dich nie. So wie du bist, mein verlorerener Sohn und meine verlorenen Tochter, liebe ich dich nach Hause!“  Wow … *staun*.

Und das was er entlarvt und offenbart in meinem Herzen … also … ich meine nicht das offensichtliche, sondern den Stachel und die Wurzel … dass wird stückchenweise abgetragen, vorsichtig entlang eines Prozesses bis hin zur Heilung und Wiederherstellung ohne Narben. Keine Narben oder eine gut verheilte Vorzeigenarbe „schau-mal-wie-schön-sie-geworden-ist!“  Wow … *staun*.

Und im authentischem Licht zu leben ist doch viel schöner. Sogar die von Google Street View haben entdeckt, dass angefertigte Bilder bei Tageslicht eine bessere Qualität erreichen, nur im Licht können sie zur groben Orientierung von Straßen dienen … naja, das muss ich dir ja auch nicht erzählen, das weiß ja jedes Kind.

Meine Herzenbilder dürfen von Jesus berührt werden, aus der Dunkelheit dürfen sie ins Licht gebracht werden und was man dann erlebt, ist mehr als nur grobe Orientierung. Denn Gott dient mir und schenkt Leben voller Überfluss. Damit kann ich Freunden dienen. Somit ist Jesus in mir und Gottes Herrlichkeit wird lebendig.

DAS ist eine Qualität, in der mein Gesicht und mein Autokennzeichen nicht erst durch eine höhere Technologie unkenntlich gemacht werden muss.

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8 Gedanken zu “Google Street View

  1. Tja, was „Street View“ anbelangt, so kann ich nur an George Orwell denken: „Der große Bruder sieht dich…“.
    Gott sieht in die hintersten Winkel meines Herzens. Und er liebt mich trotzdem. Das kommt mir oft so leicht von den Lippen und ist doch so gewaltig, wenn ich mal in einer ruhigen Minute genau drüber nachdenke. Mit dem Thema „Liebe Gottes“ beschäftige ich mich auch zur Zeit…

  2. Liebe Sabina,

    Gottes Erkenntnis ist absolut und umfassend. Die Schrift sagt, Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis (1Joh. 1,5). Er wohnt in einem Licht, zu dem kein Mensch Zugang hat (1Tim. 6,16).
    Bavinck sagt in seiner „Gereformeerden Dogmatiek“: „In dieser Aussage ist der Gedanke eingeschlossen, dass Gott volles Bewusstsein seiner selbst hat, dass er durch die Gesamtheit seines Wesens blickt und es in seinem Wesen nichts gibt, dass seinem Bewusstsein verborgen ist.“ In Gott kann keine Finsternis sein, er ist ganz und gar Licht, er wohnt im Licht und ist die Quelle des Lichts. Gott ist ewiges, reines Sein. Und seine ewige Erkenntnis hat nichts Geringeres als das vollständige ewige Wesen zum Gegenstand. Sein und Erkenntnis sind deckungsgleich in Gott.
    Ebenso wie diese umfassende, notwendige Erkenntnis seiner selbst hat Gott daher umfassende, erschöpfende Erkenntnis aller Möglichkeit außerhalb seiner selbst. Diese Möglichkeit wiederum ist von seinem Plan abhängig.
    Gott ist frei zu erschaffen, was er möchte. Gottes Erkenntnis der Möglichkeit außerhalb seiner selbst kann man deshalb im Gegensatz zur notwendigen Erkenntnis die freie Erkenntnis Gottes nennen.
    Alle menschliche Erkenntnis kann im Gegensatz zu Gottes absoluter, umfassender Erkenntnis, nur analoge, auf eine geschöpfliche, endliche Ebene herunterskalierte Erkenntnis sein.

  3. Hallo Rolf, ja … das ist gewalltig … der Gedanke ist sogar oft nicht auszuhalten. Und manchmal brauchen wir ganz persönliche Liebesbeweise von IHM, um es wirklich zu raffen.
    Blessing Sabina

  4. Lass ich mal so stehen und blicke nur auf deinen ersten Satz und die beiden Bibelstellen, Christian.
    Wenn du diese absolute und umfassende Großartigkeit Gottes erkannt hast, dann brauchst du dir doch keine Sorgen bezüglich deiner Familie oder einem eventuell fehlgeleitetem Plan deines Lebensweges sorgen machen, wie du ihn hier beschreibst. Die Dreieinigkeit Gott in all seinen Facetten lehrt anderes in Punkto Gnade, Vergebung, Umkehr, Liebe, ewiges Leben und Gelassenheit.

    … Funktioniert der Tipp mit der STRG Taste und dem Scrollrad?

  5. ja, danke! funktioniert.

    Dass Gott uns anderes lehrt, habe ich im genannten Posting (letzter Absatz) ja geschrieben.
    Ich hatte von meinen geheimen Ängsten berichtet, weil Wegbegleiter von sich Ähnliches schrieb. Sozusagen als Ermutigung.
    Es ist für uns ein Lernprozess. Die vollkommene Liebe treibt alle Furcht aus.

    p.s. Dass man sich so häufig missversteht, muss an den Wittgensteinschen Sprachspielen liegen, oder vielleicht, um es biblisch auszudrücken, daran, dass wir das Wort „shibboleth“ unterschiedlich aussprechen.

  6. Liebe Sabina,

    mit Rücksicht auf deine Statistiken nur ganz kurz und ein letztes Mal:

    Der Countrysänger und persönliche Feund von mir Gunter Gabriel hat mal gesagt, er fühle sich in einer Musiksendung wie ein Kojote auf einer Pudelparty.
    Ein paar Wochen Engagement in evangelikalen Blogs haben genügt, um in mir dasselbe Gefühl zu installieren: 1000 Verwarnungen, Drohungen, x-mal geblockt, vor versammelter Internetgemeinde diffamiert und beschimpft …
    Ich bin seit etlichen Jahren in teils sehr Atheismus-lastigen Foren z. B. bei Spiegel-Online apologetisch aktiv (keine Sorge: Ich bin selbständiger Verleger und Drucker christlicher Bücher, ohne Mitarbeiter) und muss sagen: Dort ist das Klima sehr viel fairer, respektvoller und toleranter, obwohl ich dieselben theologischen Ansichten verfechte wie anderswo auch.
    Die Gefahr für die christliche Blogszene sind nicht, wie Christof mutmaßt, die „Heckenschützen“ oder die „Trolls“, nicht einmal mangelnde Beteiligung. Die wirkliche Gefahr ist die Mimosenhaftigkeit, Intoleranz und Unversöhnlichkeit, sowie extrem rigide Moderation einiger Blogbetreiber.
    Solange sich da nichts ändert, kann ich keinen Sinn in weiterem Engagement erkennen.

    Viele Grüße, Christian

  7. What exactly is the problem? 🙂

    „Seid allezeit bereit zur Verantwortung jedermann, der Grund fordert der Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmütigkeit und Furcht; und habt ein gutes Gewissen, auf dass die, so von euch afterreden als von Übeltätern, zu Schanden werden, daß sie geschmäht haben euren guten Wandel in Christo.“

    Gleichfalls Segen und alles Gute!

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