Das ist der Hammer

Die Zukunft ist unberechenbar.
Wirf dein Hab und Gut ins Meer; trotzdem kann es sein, dass du es nach langer Zeit wieder findest.
Bring dein Geld an allen möglichen Plätzen in Sicherheit; trotzdem kann es sein, dass ein Unglück über das Land kommt und alles verloren geht. Wenn die Wolken voll sind, dann regnet es. Gleichgültig, ob ein Baum nach Süden oder nach Norden fällt: Wo er hinfällt, dort bleibt er liegen. Wer immer nach dem Wind sieht und auf das passende Wetter wartet, der kommt weder zum Säen noch zum Ernten. Du weißt nicht, wann der Wind seine Richtung ändert. Du siehst nicht, wie sich ein Kind im Mutterleib entwickelt. Genauso wenig verstehst du, was Gott tut. Arbeite am Morgen oder am Abend, ganz wie du willst; denn du kannst nicht voraussehen, welches von beiden Erfolg bringt – vielleicht sogar beides! | Prediger 11

Genieße das Leben, solange du jung bist.
(Auch du – alter Mensch – bist im Vergleich zur Ewigkeit ein junger Mensch.) Das Licht sehen zu können bedeutet Glück und Freude. Genieße froh jeden Tag, der dir gegeben ist! Auch wenn du noch viele vor dir hast (oder dir jemand sagt, die Zeit ist absehbar) – denk daran, dass die Nacht, die ihnen folgt, noch länger ist. Alles, was noch kommt, ist vergeblich.

Freu dich, junger Mensch! Sei glücklich, solange du noch jung bist! Tu, was dir Spaß macht, wozu deine Augen dich locken! Aber vergiss nicht, dass Gott für alles von dir Rechenschaft fordern wird. Halte dir den Ärger von der Seele und die Krankheit vom Leib. Jugend und dunkles Haar sind so vergänglich. | Prediger 11

Gottes Geduld.
Dabei soll euch dies nicht verborgen bleiben, Freunde, dass bei Gott dem Herrn ein Tag wie Tausende von Jahren ist, und tausend Jahre wie ein Tag. Dabei zögert Gott der Herr diese versprochenen Ereignisse nicht aus, wie einige meinen. Nein! Er verhält sich voller Langmut euch gegenüber. Denn er will nicht, dass irgendein Mensch in sein Verderben läuft sondern das alle den Weg zur Umkehr finden. | 2. Petr. 3,9.

Die neue Welt Gottes.
Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen, und auch das Meer war nicht mehr da. Ich sah, wie die Stadt Gottes, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam: festlich geschmückt wie eine Braut an ihrem Hochzeitstag. Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: „Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst in ihrer Mitte leben. Er wird alle ihre Tränen trocknen, und der Tod wird keine Macht mehr haben Leid, Klage und Schmerzen wird es nie wieder geben denn was einmal war, ist für immer vorbei.“ | Offenbarung 21, 1-4

Gott ist nicht gekommen, um zu ruinieren, sondern zu retten. Genieße jeden Tag in vollen Zügen, halte aber die Perspektive offen für die Ewigkeit. Das ist der Hammer! Ob die Wise Guys wissen, von welcher Ewigkeit sie singen (klick)?

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2 Gedanken zu “Das ist der Hammer

  1. Ja, ist das nicht schrecklich für viele Menschen, dass die Zukunft unberechenbar ist?? Für mich manchmal auch. Dann aber ist es auch unglaublich befreiend, denn die einzige stabile Komponente in all dem ist Jesus, der vor einem geht. Wenn er es denn tut. So kann ein und dieselbe Ursache (fehlende Kontrolle über die Zukunft) zwei diametral verschiedene Wirkungen haben: Angst und gelassene Zuversicht. Manchmal – bei mir – ist es meist beides zu unterschiedlichen Anteilen…;-)

  2. Lieber Wegbegleiter,

    Dieses Auf und Ab zwischen Finsternis der Angst und Licht des Glaubens und der Hoffnung kenne ich gut. Zum Beispiel Angst zu sterben, Angst, dass ich den Tag, an dem ich wirken kann, vergeude und dass mein Leben den Stempel bekommt: Thema verfehlt! Dass ich mein Kind nicht aufwachsen sehen werde, meine Frau unversorgt zurück lasse; dass meine erwachsenen Kinder Irrwege gehen …
    In solchen Momenten scheint mir mein Leben wie eine Stadt mit eingestürzten Mauern, weit offen in jede Richtung und den Wölfen und Schakalen und Feinden ausgeliefert.
    Dann wieder lenkt der Heilige Geist mich auf Gott, auf seinen mächtigen Ruf bei meiner Bekehrung, auf die Erwählung vor Grundlegung der Welt, auf Gottes erklärte Absicht, etwas zu seiner Ehre aus meinem Leben zu machen und das Angefangene zu vollenden. Er erinnert mich an den Bund „Du und dein Haus“.
    Gott ist ein einiger Gott. Daher ist sein Wesen deckungsgleich mit seinen Eigenschaften: „Gott ist Liebe“.

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