Konträr und manchmal schräg

Ob ich das jemals in meinem weltlichen Dasein heraus bekomme? …

Es gibt so viele Gespräche im Laufe des Lebens zu zig Situationen, da stehen sich „christliche Ansichten“ konträr gegenüber. Die eine Fraktion sagt: „Ich habe da einfach die Erfahrung gemacht, dass Gott alles zur rechten Zeit richten wird. Deshalb glaube ich auch jetzt und vertraue.“ Und nun kommt die andere Elite, die mit ebenso einer reifen Einstellung vertritt: „Ja, Gott hat uns aber auch einen gesunden Menschenverstand, Erkenntnis und Verantwortung gegeben, die wir anwenden dürfen und sollen.“

So weit, so gut und nicht verkehrt …

… doch wann benutze ich die erste These, weil ich weglaufe und feige bin, mich der Konfrontation zu stellen und wann benutze ich die zweite Ansicht, um es selber in die Hand zu nehmen, weil ich meine, ich könnte es besser als Gott, bzw. das sei jetzt mein Auftrag?

Kennst du das Spannungsfeld auch? Wie gehst du damit um, bzw. wie findest du Gottes Willen heraus?

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4 Gedanken zu “Konträr und manchmal schräg

  1. Ähm ja. Sehr. 🙂 Eigentlich tritt dieses Sannungsfeld bei jeder entscheidenden Frage auf. Da kommt schnell die Frage auf: „Was heißt ihm nachfolgen?“

    Ich mach das so: Ich frag Gott und wenn nix kommt, mach ich erst mal. Ich denk mir: er wird sich schon melden, wenn ich von ihm weglaufe (ob nun beabsichtigt oder nicht – meistens eher unbeabsichtigt) – Bzw. ich werde es merken.

    Klar, ich bin mit dieser 3. These schon oft auf die Schnauze gefallen. Gibt eben keine Patentlösung. Aber ich muss sagen, dass Gott es trotzdem geschafft hat, aus Scheiße Gold zu machen und ich für die Zukunft gelernt habe.

  2. Tja Maze, dass ist dann auch die Gabe der Erkenntnis und Gnade, dass tatsächlich Gott aus Scheiße Gold macht, so sehr liebt er dich und mich und uns … irgendwie irre phänomenal. Danke für deine Horizonterweiterung. 🙂

    „Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;
    gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann;
    und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

  3. Wenn die Mitglieder der ersten Fraktion ihre Formulierung so meinen, dass sie deshalb nichts zu tun bräuchten, haben sie was falsch verstanden.
    Ebenso die Mitglieder der zweiten Fraktion, wenn sie ihr verantwortliches Handeln so verstehen, dass sie nicht auf Gott zu vertrauen bräuchten.
    Für den Christen gehört beides zusammen:
    In den guten Werken wandeln, die er geschaffen hat, phantasievoll „handeln, solange es Tag ist“, etc.
    Es gibt natürlich Bereiche, die wir getrost Gott überlassen sollen: zum Beispiel Rache und Vergeltung.
    Oder eben: Wenn man wirklich nichts mehr tun kann. Doch diesen Zeitpunkt sollte man nicht zu früh ansetzen. Liebe lässt zuweilen noch das unmöglich Scheinende versuchen.

  4. Das hat Maze sehr schön gesagt. Ich teile total seine Ansicht.(besonders mit Scheiße zu Gold verwandeln) Gott redet nicht nur durch die Bibel, sondern auch durch Menschen und durch Geschehnisse im Alltag. Für mich entsteht da auch die Frage wie ich zu unterscheiden habe:“Was sagt Gott wirklich oder was sind meine eigenen Gedanken? Was bilde ich mir vielleicht nur ein, was ist mein Wunschdenken?“

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