interessant …

Heute mal die Gedanken von Bayles Conley zum Thema Berufung:

Das Wort berufen wird in der griechischen Sprache auch gebraucht, um jemanden zu einem Fest zu versammeln. Wir wurden zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen und wir werden eines Tages dort sitzen, um all die Dinge zu genießen, die Gott für die Ewigkeit geplant hat.

Das Wort berufen wird aber auch gebraucht, um jemanden vor einen Gerichtshof vorzuladen, um Rechenschaft für sich abzulegen oder um ihn zum Gericht zu laden. Eines Tages müssen wir Rechenschaft für unser Leben ablegen. Und eines Tages wird jeder von uns vor dem Richterstuhl Christi stehen und einen Bericht über die Werke geben, die er im Leib getan hat.

Und so sind wir hier auf Erden berufen für ein Amt, eine Aufgabe oder eine Verantwortung. Wir wurden alle berufen, etwas für Christus zu tun. Wir sind Botschafter für Christus und wir müssen Jesus gegenüber einer verlorenen und sterbenden Welt repräsentieren.

Zwischen Hochzeitsmahl und Gericht ein ganz schön aufregender Spannungsbogen, nicht wahr?

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3 Gedanken zu “interessant …

  1. so… ich melde mich auch mal wieder zu Wort 🙂

    hm… schon komisch… also entweder hat sich die Bedeutung des Wortes „Berufung“ stark gewandelt oder die Griechen sind mir suspekt…

    Zum Gericht wird man, wenn dann, vorgeladen… und zum Hochzeitsmahl eingeladen… Aber ich wurde noch nie irgendwo hin berufen… also weder zur Hochzeit noch zum Gericht… Auch nicht zum Gericht meiner Mum oder so… die kocht auch immer sehr gut!

    Berufen…ich habe gestern mit Jocky darüber nach dem Hauskreis diskutiert…

    War auch ziemlich interessant… Da ging es dann erst um Träume. Ich habe am Freitag den Film „oben“ gesehen. Falls du ihn gesehen haben solltest: Meinst du Karl war berufen, mit seinem Haus nach Südafrika zu ziehen? (Wenn du ihn noch nicht gesehen haben solltest: schnapp dir Kind und Kegel (hm… das Kind kann man auch weglassen, ich frag mich wie den Film ein Kind sieht… ziemlich tiefgründig für ein Kinderfilm) und schau ihn dir im Kino (!) an 🙂 *g*

  2. „Und so sind wir hier auf Erden berufen…“ – Ja, wir s i n d berufen, befreit zur Freiheit (Gal 5, 1). Exakt in diesem Befreit-/Berufensein besteht das Gottvertrauen als im Evangelium begründeter Ursprung, aus dem sich die die Freiheit ver-antwort-ene namenlose Energie der Liebe dem Nächsten zuspricht, sich als „Gottesdienst“ (Luther) in Zeit und Ewigkeit verleiblicht.

  3. Für mich hat das Berufen sein immer auch was mit Verantwortung und gefordert sein zu tun. Aber die Galaterstelle erinnert daran, daß Berufen sein bei Gott in erster Linie Geschenk und nicht nur Arbeit für Gott ist.

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