Wenn das Fleisch ungeduldig ist

dadilidummdumm … o … o – da durchkreuzt mich heute für knapp 10 Minuten im Fernsehen folgender Abschnitt aus 1. Samuel 13, ab Vers 7 von Joyce Meyer:

Einige flohen sogar über den Jordan in die Gebiete von Gad und Gilead. Saul war immer noch in Gilgal. Die Männer, die bei ihm waren, zitterten vor Angst. Samuel hatte Saul befohlen, eine Woche auf ihn zu warten. Doch als Samuel nach einer Woche immer noch nicht in Gilgal erschienen war, verlor Saul die Geduld, denn seine Leute begannen schon davonzulaufen. Er ließ die Tiere für das Brand- und das Dankopfer holen und brachte selbst das Opfer dar.

Kaum war er fertig, da kam Samuel. Saul ging ihm entgegen, um ihn zu begrüßen. Doch Samuel stellte ihn sofort zur Rede: „Was hast du getan?“ Saul versuchte sich zu rechtfertigen: „Die Soldaten begannen schon davonzulaufen, weil du nicht pünktlich zur abgemachten Zeit hier warst. Die Philister haben sich in Michmas zum Kampf aufgestellt, und ich musste befürchten, dass sie uns jeden Moment in Gilgal angreifen. Ich wollte aber auf jeden Fall den Herrn um seine Hilfe bitten. Deshalb habe ich es gewagt, selbst das Brandopfer darzubringen.“

„Das war sehr dumm von dir!“

erwiderte Samuel. „Du hast dem Befehl des Herrn, deines Gottes, nicht gehorcht. Er wollte dir und deinen Nachkommen für alle Zeiten die Königsherrschaft über Israel geben. Du aber hast sie durch dein voreiliges Handeln verspielt.

Irgendwie fällt mir dabei auch Sara ein und der Herr sprach zu Abraham: „Warum lacht Sara? Warum zweifelt sie an meinen Worten, dass sie noch ein Kind bekommen wird? Für mich ist nichts unmöglich! Nächstes Jahr um diese Zeit komme ich wieder zu euch – dann hat Sara ihren Sohn!“

Und die Moral von der Geschicht:

vertrau‘  mehr dem Heiligen Geist und deinem Fleische nicht.

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3 Gedanken zu “Wenn das Fleisch ungeduldig ist

  1. Die Worte Gottes an Abraham sind heilig, ewig:

    Der Herr: „Ohne mich könnt ihr nichts tun.“

    Paulus: „In mir wohnt nichts Gutes.“

    Ja, liebe Sabina – a l l e s, was uns wirklich leben läßt, ist Gnade. Danke für diesen Eintrag.

  2. Eine tragische Sache mit der Sara, aber sehr menschlich und für mich nachvollziehbar. Wir sind eben nicht vollkommen. Das Vertrauen zu Gott muß immer wieder neu trainiert werden. Daraus kann dann Gehorsam wachsen. Gott war mit Sara trotzdem am Ball geblieben, mit uns geht der Herr auch heute trotz unserem Versagen mit; auch wenn wir die Konsiquenzen tragen müssen.( auch da geht der Herr mit).

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