Mord am Gott meiner Vergangheit

… welch einCover_577_001 kühner Titel. Der Hauptüberschrift in der AUFATMEN 2/2009 hört sich dagegen etwas weniger spektakulär an: Mein freiwilliges gottloses Jahr.

Also aus der Kategorie „Dossier: Verzichten lernen“ stammt dieser Artikel nicht. Er ist aber – wie ich finde – atemberaubend zu lesen. Ein Anklagebrief vom feinsten, der aus der Erkenntnis geboren ist, wie viel Verlogenheit, unterdrückte Gefühle und Verdrängungsmechanismen es in unseren Reihen gibt, dass es zum Himmel stinkt. Kein Anklagebrief an Menschen … nein, ein Anklagebrief an Gott den Schöpfer höchstpersönlich, wie es uns die Psalmen und auch z. B. Jeremia vor gemacht haben.

Wohl erzogene Christenkinder trauen sich so etwas mit einem Heiligen Gott nicht zu, weil sie befürchten, verstoßen zu werden. Dann doch lieber tot in mitten von wohl gedachter Sicherheit verweilen.

Ich wünsche es mir aber, dass noch viel mehr Menschen den Mut haben anzuklagen, ihren heiligen Zorn entdecken und sich hinterfragen. Warum? Weil ich mir Erweckung unter uns wünsche und ich mir wünsche, dass die ureigenste Liebesbeziehung individueller Art zwischen mir und Jesus blank geputzt wird, nur so kann  eine aufrichtige und echte Liebesbeziehung entstehen. So ein Mord führt nicht zur Gottlosigkeit, sondern entfaltet eine Frucht, die ich mir für andere und mich erbitte: die Liebe Christi zu erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft. (Epheser 4,19).

Ich habe gehofft, dass genau dieser Artikel als Leseprobe im Netz zu finden ist. Ist er …

Wenn du magst lies selber:  mein_freiwillig_gottloses_jahr

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6 Gedanken zu “Mord am Gott meiner Vergangheit

  1. Na sabina, auch auf Beihilfe gibt es den Scheiterhaufen. 🙂
    Ich hab den Artikel gelesen. ich wundere mich, daß ich ihn gut finde. :-).
    Ich hab mich mit 20 bekehrt. (ist jetzt 30 Jahre her). Ich liebe Gott und bin ehre konservativ, charismatisch fundamentalistisch, pfingstlich.- Diese Mischung gibt es wirklich-) 🙂
    Also mein Problem wird da nicht beschrieben.aber es war die Gnade Gottes, die mich davor bewahrt hat meinen Kindern solche Dinge mitzugeben.

    Ich möchte noch einen Link zu einem Buch von Andrew Wommack geben.
    (Der Verlag steht in Verbindung zu Wort und Geist.
    bitte nicht vom Frommen vierenscanner aussortieren lassen ohne das kapitel zu lesen.)
    Ich verstehe übrigens Wort und Geist als einen offenen Brief an die Christenheit Eine Anklageschrift ähnlich der obigen.

    Also lange vorrede
    und jetzt kommt der Link

    http://www.wohlkunde.de/components/com_facileforms/images/wommack/kapitel1.pdf

    Wommack steht übrigens meines Wissens in keiner Verbindung zu Wort und Geist!!!!!

  2. Es ist immer Gnade, so was nicht erlebt zu haben! Dafür bin auch ich dankbar. Dieser Pastor, muss durch ein sehr, sehr dunkles Tal gegangen sein. Ich bin aber überzeugt, dass dieser Mann zum Segen vieler wird und Jesus aus tiefsten Herzen nicht lassen wird. Keiner kommt an Jesus vorbei, je sehr man sich auch wehren will, was aber wachsen mag, ist eine aufrichtige und ehrliche Beziehung mit Jesus.

    Was fandest du denn am Artikel gut?

  3. Was fand ich gut?
    Ich schrieb ich wundere mich, daß ich Ihn gut finde.
    Ich wundere mich deswegen, weil ich Ihn von meiner Theologischen Prägung her nicht gut finde, und ich auch nicht so ganz logisch erklären will und kann. 🙂
    ist mehr so ein Bauchgefühl, wenn ich mir Menschen vorstelle, die so etwas sagen könnten.
    Es macht mir auch Hoffnung, wenn ich das Ende sehe.
    Was mich ein bisschen stört, das ist, daß ich weiß, daß es viele Menschen gibt, die Unglauben und Ehrlichkeit nicht aus einander halten können. 🙂
    Aber es gibt keine Rosen ohne Dornen und es ist der hl. Geist der in unserem Herzen Erklärungen gibt.

    Liebe Grüße
    Aus

    „Über den Wolken :-)“

  4. Hab den Artikel über die Zeit ohne Gott gelesen, finde ich gut. Habe das selber auch mal gemacht, um mich zu prüfen, ob ich nur so aus Angewohnheit glaube oder ob ich echt an Gott hänge. Denke ohne IHN möchte ich nicht leben. Das geistliche Leben beinhaltet auch schwere Wege, wo wir Gott nicht verstehen und trotzdem festhalten müssen. Nichts mit ständigem Lobpreis und Halleluja, ist so apassionatische Denke.

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