Mut

Fastenzeit, 7 Wochen ohne … geht bei mir irgendwie nicht.

Auch wenn wir uns sicherlich mit unserem „Fastenkalender“ treffen und einen sehr schönen Austausch haben, den ich nicht missen möchte und der sehr segensreich ist, bin ich persönlich doch sehr mit Terminen und aufgezwungenen Phänomenen so angespannt, dass ein „lassen“, ein „zur Ruhe kommen“, ein „Verzichten und Hören auf Gott“  und die damit gewinnbringende „Besinnlichkeit“ deutlich zu kurz kommt. So hat die eigentliche Bedeutung der Fastenzeit bei mir ihren Sinn verfehlt (oder auch nicht?) und ist für mich zur Impulszeit und zur Zeit der Inspiration geworden. Es ist schon interessant, was die einzelnen Themen so hergeben.

Letzte Woche ja nun „mutig sein“. Die Unmutigste und Unmotivierteste bin ich nicht gerade, dennoch berührt das Thema auch den Mutigsten.

Mut haben im positiven Sinn, ist das Bewusstsein der Kraft und Überlegenheit in schwierigen Situationen.

Mut haben im negativen Sinn bezeichnet eine Aufwallung des Gemütes.

Diese beiden Punkte haben mich zum Beginn der letzten Woche gefordert und wenn ich ehrlich bin auch gequält, obwohl mir doch der positive Sinn so positiv verkauft wird und Kraft und Überlegenheit doch keine schlechten Eigenschaften sind (!?).

Wie entlastend und befreiend doch dann diese Sichtweise hier:

Christlicher Mut ist die getroste Zuversicht, die der Glaubende zu Gott hat, für den es kein „Unmöglich“ gibt.

Dies ist eine Erklärung aus einem Bibellexikon. Wenn wir also mit unseren Mitmenschen reden und zusammen sind gebrauchen wir zwar in einer Sprache die gleichen Worte und verstehen einander doch nicht. Wie soll uns da ein Ungläubiger verstehen, der sich in der Glaubenswelt nicht auskennt? Wir müssen also als Übersetzer Gottes eintreten. Und ob nun Volxbibel, Hoffnung für alle oder die Lutherübersetzung … ich bin  mit meinem Leben ein Teil der Übersetzung in meinem Hier und Jetzt (das nur mal so nebenbei).

Mutig etwas zu wagen, hat also mit Zuversicht und dem Vertrauen auf Gottes Allmacht zu tun. Wenn wir um Mut bitten, werden wir von Gott immer wieder in Situationen geführt, wo wir ihn erproben können. So weit, wie es für jeden richtig ist.

***

Da ich ja gerade nicht zur Besinnung komme, sind dies nun ausgeschmückte Gedanken von Sylvia. Und es ist gut, wenn du in solchen angespannten Zeiten Geschwister und Freunde hast, die dich zart berühren und dir sagen: „ey, da gibt es noch was, dass solltest du wissen und übrigens ich bin dein Freund und denke an dich.“ Es tut gut, Freunden auch eine Salbung mitzuteilen und im Gebet einzustehen.

Übrigens … Thema dieser Woche „Lebe das Leben“ … aaahh, Licht am Horizont und die grüne Wiese vor mir. Erster Tag: Hiob 1! Wuuusch … hätte auch anders beginnen können … Fortsetzung folgt …

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s