Bekenne – Erkenne

Er gehört zu mir, wie sein Name an der Tür. Und ich weiß, er bleibt hier. Denn ich fühlte gleich, dass er mich mag. Ist es wahre Liebe, die nie vergeht? Oder wird die Liebe vom Winde verweht?

Fastenwoche drei unter dem Motto „Bekenne dich“. Und da in meinem Impulskalender so ziemlich jeder zu Wort kommt, stand am Freitag nun das Lied von Marianne Rosenberg auf dem Blatt. Wie bekennen wir, das Jesus in unserem Herzen wohnt?

Wenn wir gerade über „nonverbale“ Wirkung sprachen, so ist ein wichtiges Bekennen, dass andere Menschen und Freunde ERKENNEN. Es ist einfach so: wer im Vertrauen auf Gott sein Herz riskiert, erlebt Veränderung, die ansteckend ist. Wenn wir Jesus einladen in unserem Leben, wenn wir glauben, dass er der Erlöser ist, Gottes Sohn, der für mich alles gab, unschuldig war und dennoch sich schuldig gemacht hat, damit ich mich mit Gott versöhnen darf, dann zieht in dem Moment der Heilige Geist in uns ein und in uns wächst eine neue Kreatur. Dann hast du eine Ausstrahlung, die sicherlich auch wieder einschlafen kann oder jahrelang brach liegen kann, aber das Potential ist da, Jesus ist da. Die Menschen werden neugierig, sie spüren, du hast was, was sie nicht haben und sie erkennen, wer dich mit einer wahren Liebe liebt, die NIE vergeht, auch wenn du untreu wirst.

Du kannst aber auch direkt bekennen. So wie Gudrun Derlin sich an die Straße stellt und Eier verkauft und ein Bibelvers, das eigentlich Gelbe vom Ei, in die Packung hineinlegt. Gepaart mit dem, was andere Menschen an dieser Frau erkennen, dass sie „echt“ ist und alles andere als langweilig und das sie die unseriöse Seite des Lebens ebenfalls kennt, werden ihre Mitmenschen neugierig. Auch bewundere ich immer wieder diese übergreifende Liebe derer, die mit Jesus im Herzen wirklich Leben im Überfluss präsentieren. Und so finde ich hat auch diese Frau Ausstrahlung, wenn sie sagt: „eine Veränderung des Lebens passiert nur, wenn wir uns Jesus ganz anvertrauen“.

Es gibt Momente, da könnte ich bekennen und tue es nicht. Es gibt Momente, da bekenne ich ohne zu überlegen, einfach natürlich. Es  gibt Momente, da strahle ich die Liebe Jesu aus, jedenfalls hoffe ich das doch. Es gibt Momente, da frage ich mich, wo ist mein Brennen  für ihn geblieben. Es gibt die Sehnsucht, diese bedingunslose Liebe Jesu immer mehr zu verstehen, damit ich noch mehr Licht und Salz sein darf. Es gibt Momente, da komme ich mit Menschen leicht ins Gespräch. Es gibt Momente, da machen Menschen dicht und wollen nicht erkennen, was so logisch erscheint. Diese Blindheit macht mich fuchsig. Aber genau an dieser Stelle ist das Geheimnis verborgen, dass der Mensch erstmal neugierig sein muss, bevor auch er sich öffnet. Diesen Samen der Neugierde legt Gott alleine und sei dir sicher: auch wenn du es nicht mehr siehst, der Samen wird dennoch keimen.

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3 Gedanken zu “Bekenne – Erkenne

  1. Ja die Eierfrau mit ihrem Motorrad hat mir sehr gut gefallen.Vor allen Dingen wie sie Bibelsprüche weitergibt. Das könnte ich so echt nachmachen, wenn sich da für mich was ergeben würde. Ich müßt mich nicht verkrampfen und verbiegen. Mal schaun, ob mir Gott Ideen und Gelegenheiten schenkt, warten wir es doch einfach ab.

  2. ..cool Apassionata, du hast die Ruhe weg und lässt dich überall inspirieren – sehr schön.

    Sabina, du brennst ja auf allen Etagen und ringst und reflektierst und leidest… stark!
    Ihr beide seid ein Dreamteam! 😉

    Segen

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