Es gibt nichts in der Welt, dass dich nicht beeinflusst

Das ist kein Slogan, dass ist einfach ein Tatsache.

Mich haben neulich folgende Prozente beeindruckt, als wir uns Gedanken gemacht haben, wie wir „Patientenberatungsgespräche“ am besten übermitteln, so dass der Inhalt beim Adressaten auch haften bleibt.

Der Anlass des „Lernens“ ist natürlich austauschbar. Aber schau mal, hättest du das gedacht?

  • 7 %   über Sachinhalt,
  • 26 % über Stimme,
  • 67 % über nonverbale Kommunikation.

Nonverbale Kommunikation heißt nicht Gebärdensprache, Schriftsprache oder Blindenschrift. Nonverbal heißt Mimik, Gestik, Augen, Nähe, Distanz, Bewegung, vegetative Symptome (wie Erröten, Schwitzen, Gänsehaut), Tasten, Berühren, Geruch.

Stimmlage hier mal ausgeschlossen, die ist ja schon in den 26 % enthalten. Jedoch 26 % plus 67 % sind schon fast 100, so dass „die Sache als solches“ echt Peanuts ist. Soweit zur Mathematik, mit der ich dich nicht langweilen will.

Jetzt kommen wir mal zum geistlichen: Wovon ich fest überzeugt bin, dass das Gebet in der geistlichen Welt eine Auswirkung hat, ohne das du die Sache als solches auseinander dividierst. Und zwar positive Auswirkung. Nonverbale Auswirkung. Weit über Zeit und Raum hinaus.

Da wo unser Reden nur „Ja“ oder „Nein“ sein soll als Frau habe ich damit natürlich so meine Probleme, darfst du – ja musst du sogar – dich im Kämmerlein auf Jesus berufen. Denn es gibt Situationen, da kannst du nur „Ja“ sagen oder „Nein“, erkennst jedoch deutlich was da wirklich abgeht.

Das wir unter dem Einfluss von Gut und Böse stehen, daran glaubt sogar der Atheist und der Agnostiker. Als Christ weiß ich, dass es die gefallene Welt gibt und das es den Überwinder, Erlöser und Sieger gibt. Dennoch war mir das Ausmaß lange nicht bekannt.

Ich wurde so erzogen, dass man den Widersacher – „pssst“ – bitte nicht erwähnt, man soll ja nicht schlafende Hunde wecken und ein schlafender Löwe ist immer noch angenehmer als ein brüllender Löwe. Waffenrüstung Gottes? Ja, die gibt es und sie ist wichtig. Wie aber anwenden? Und vor allem wann anwenden, wenn ich doch nichts brüllen höre? Hmm … keine Ahnung.

Wirklich keine Ahnung? Brüllt es wirklich nicht? Ooooh ich glaube es brüllt heftigst. Bei mir brüllten zum Beispiel Stimmen aus der Vergangenheit: „ich darf nicht so sein, wie ich eigentlich von Gott gedacht bin“. Das hat mich klein gehalten, das hat mich in meiner Abenteuerlust gehemmt, ich wusste ja noch nicht einmal, dass mich Gott vielleicht ganz anders sah, als Menschen meinten, ich solle so oder so sein. Und gebrüllt hat da nichts, es lief ja alles bestens … bis die Krise kam, bis ich hinterfragt habe, bis meine Sinne geschärft waren „da gibt es mehr“ – und sie wurden nonverbal geschärft.

Dieses Unsichtbare habe ich durch Storch in seiner Serie ganz platt und plastisch erfahren: ey, ich lebe in mitten von Radiowellen, Lichtwellen, Handywellen und sonstigem Gedöns. Wenn mein Handy im Auto liegt, ist gelegentlich auch dein Radio gestört. Wenn ein Patient mit einem Herzschrittmacher eine Wärmetherapie mittels einer Mikrowelle bekommt, dann hat er ein Problem, ein heftiges.

Klar habe ich das auch schon vorher gewusst, nur ab jetzt fiel es mir leichter auch die Anwesenheit der unsichtbaren Welt zu realisieren, ihre Wirkung zu erkennen und Jesus – den Sieger- entgegen zu halten.

Es gibt also viel für die Welt, was siegreich beeinflusst.

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2 Gedanken zu “Es gibt nichts in der Welt, dass dich nicht beeinflusst

  1. Das mit der nonverbalen Kommunikation ist für Pastoren immer wider frustrierend…. Inhalt Nebensache, Hauptsache du kommst authentisch rüber und kannst eine Verbindung zu den Menschen aufbauen… mannomann…;-D

  2. Gut .. aus der Sicht eines Leiters kann ich diesen Frust nach empfinden, weil man ständig unter Beobachtung und Beschuss ist und nicht jeder den Weitblick hat, dass man vor Gott auch einfach nur „sein darf“. Das erlebe ich auch als Teamkoordinatorin.

    Dennoch: ich möchte korrigieren, dass der Inhalt nicht Nebensache ist und wir uns im Grundsatz doch einig sind, dass Theologie alleine (auswendig daher geredet) nicht überzeugt, sondern letztendlich die verändernde Kraft durch den HG, die man dann am Leibe erkennt und die die Herrlichkeit Gottes offenbart. Gelebte „Theologie“.
    Ich komme nur überzeugt rüber, wenn mich selber was überzeugt.

    Dies Nonverbale hat eine Menge Kraft. Was ich hier erstmal zum Ausdruck bringen will, ist die genutzte Kraft und Autorität im Namen Jesu, die auch ohne Worte an einen Menschen verändert.

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