Lass es zu und nimm dir die Zeit

Als ich am Samstag so reich von Emmy beschenkt wurde, war mir noch nicht bewusst, dass unsere Fastenreihe am Mittwoch für die nächsten 7 Tage genau das Thema einleitet „Lass dich beschenken“. So ist er, unser Gott und Vater, der uns durch noch so alltäglich erscheinende Tatsachen vorbereitet und hinführt, auf das was in den nächsten Tagen anliegt. Und dann noch mit so kostbaren kleinen Perlen …

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… vor einiger Zeit verabredeten wir uns zum Frühstück in der Stadt.

Über 20 Jahre kennen wir uns, aber nie war Zeit für ein wenig privates, auch wenn man ansonsten schon viel von einander weiß. Ich hatte eine Idee, einen Aufhänger, einen Impuls und seit dieser Weihnachtskarte hier, habe ich begonnen solche Impulse in die Tat umzusetzen, nicht mehr lange zu zögern und alles andere dann Gott zu überlassen und so hatte ich ein Geschenk, das etwas über mich erzählt. Schließlich wollten wir uns nach 20 Jahren doch etwas privater kennen lernen.

Klar, in den zwei Wochen waren dennoch schleichende Gedanken wie „ob sie das gut findet, ist schließlich etwas christliches“.

… ich habe es mal wieder getan, bin einfach einem Impuls gefolgt, wie oft in den letzten Monaten und es war ein richtig schöner Morgen und wir hatten tolle Gespräche.

***

Wir sind von Jesus reich beschenkt worden, wir dürfen viel weiter geben, es wurde uns kostenlos gegeben, wie traurig aber für jene, die zu beschäftigt sind. Zu welchen gehören wir? Die sich einladen lassen oder haben wir Entschuldigungen? Und wir, die  grundsätzlich der Einladung gefolgt sind … kommen wir auch immer wieder? Nehmen wir jeden Tag seine Einladung als ein Geschenk an und ernst?

Gott lädt ein zu seinem Fest

Als einer von den Gästen das hörte, rief er: „Was für ein Glück muss das sein, in der neuen Welt Gottes zum Fest eingeladen zu werden!“


Jesus antwortete mit einer Geschichte: „Ein Mann bereitete ein großes Festessen vor, zu dem er viele Gäste einlud. Als alles fertig war, schickte er seinen Boten zu den Eingeladenen: ‚Alles ist vorbereitet, kommt!‘ Aber niemand kam. Jeder hatte auf einmal Ausreden. Einer sagte: ‚Ich habe ein Grundstück gekauft, das muss ich unbedingt besichtigen. Bitte entschuldige mich!‘ Ein anderer: ‚Es geht leider nicht. Ich habe mir fünf Gespanne Ochsen angeschafft. Die muss ich jetzt ansehen!‘ Ein dritter entschuldigte sich: ‚Ich habe gerade geheiratet. Du wirst verstehen, dass ich nicht kommen kann.‘

Der Bote kehrte zurück und berichtete alles seinem Herrn. Der wurde sehr zornig: ‚Geh gleich auf die Straßen, auf alle Plätze der Stadt, und hole die Bettler, Verkrüppelten, Gelähmten und Blinden herein!‘ Der Bote kam zurück und berichtete: ‚Es sind viele gekommen, aber noch immer sind Plätze frei!‘ ‚Geh auf die Landstraßen‘, befahl der Herr, ‚und wer auch immer dir über den Weg läuft, den bring her! Alle sind eingeladen. Mein Haus soll voll werden. Aber von denen, die ich zuerst eingeladen habe, wird keiner auch nur einen einzigen Bissen bekommen.'“

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5 Gedanken zu “Lass es zu und nimm dir die Zeit

  1. 🙂 … ich weiß jetzt nicht gerade was ich dazu sagen soll, aber Frau kann ja auch mal schweigen und schmunzeln …

    … euch einen gesegneten Sonntag!!

  2. Klar, hier geht es um Gott und da ist es wohl auch Gehorsam seinen Einladungen zu folgen. Andererseits, wenn man nur so eingeladen wird(so könnte man die Geschichte auch interpretieren) muß ich nicht immer hinlatschen. Auch unter Christen, nicht jeder ist für jeden geschaffen. Bei leiblichen Geschwistern gibt es auch Spannungen, ungesund sich da auf der Pelle zu sitzen. Momentan würde ich auch nicht gerne ständig mit charismatischen Luftläüfern zusammen sein. Dennoch lese ich aufmerksam, was die so treiben. Wenn Gott mich charismatisch umpolen will, wird er es schon tun, und ich laß es geschehen. Momentan beschäftige ich mich mit unverdauten, geistlichen Knochen. Gott ist neben Luftläüfer auch ein guter Erdenkriecher. Er ist Alles in Allem.

  3. Liebe Apassionata,
    du tust gut daran, dich entspannt zurück zu lehnen und nur das zu betrachten, was bei dir ist und was sich tut, denn der Segen wird dich schon weiter treiben, dessen bin ich gewiss, weil ich da aus eigener Erfahrung spreche. Die Dinge, die nicht so entspannt sind, fordern schon genug, da ist guter Rat: „weniger ist mehr“. Du bist nicht alleine, dein himmlischer Vater und Papa liebt dich, mehr als die Sandkörner in einer Wüste.
    Bina

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