Sich entscheiden, altes loszulassen

Es ist ein Abenteuer, sich miteinander auf den Weg zu machen. Wir (7 – 9 Frauen) machen „7 Wochen ohne Zaudern“, sammeln Impulse und treffen uns einmal in der Woche zum Austausch und Gebet. Für mich ist es deshalb schön, weil ich mit anderen aus der Gemeinde zusammen komme, mit denen ich ansonsten nichts zu tun habe. Man lernt sich näher kennen und geht einen Weg gemeinsam. Kein Krampf, kein Kampf, aber die Sehnsucht im Herzen.

Du hast dein Bündelein gepackt, bist bereit zum Aufbruch, deine Vorsätze sind fest, dein Wille ist stark. Du meinst es ernst, aber bitte: nimm es nicht todernst. Vergiss bei alledem um Himmels Willen nicht deinen Humor.

Du siehst mich zweifelnd an? Die Fastenzeit sei eine Bußzeit, sagst du? Richtig. Aber denk daran: wir gehen freiwillig, kein Gesetz zwingt uns, keine Todesstrafe sitzt uns im Nacken. Vor Gott bleiben unsere guten Vorsätze eher niedlicher Kinderkram, unsere Rückfälle Puppensünden, seine Güte braucht sie nicht.

Ich glaube sogar, der im Himmel sitzt, muss manchmal über uns Lachen – also lass auch uns wenigstens das Schmunzeln nicht vergessen. Schrecklich die Fastenden, die klagend und miesepetrig mit hängenden Mundwinkeln herumschleichen. Gönnen wir uns einen Schuss Selbstironie, ein wenig himmlische Distanz, ein göttliches Augenzwinkern. Unsere Versuche, gut zu sein, wirken zuweilen eher komisch. Lass uns mit Humor die Grenzen unseres Können betrachten und dann mit heiterem Ernst tun, was möglich ist.

Gehen wir …

Verfasser unbekannt


Jede Woche steht unter einem anderen Thema, letzte Woche das Thema „Loslassen“ und aus dieser bringe ich dir Zitate mit:

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Wir brauchen nicht lernen, wie wir Dinge loslassen können; wir müssen einfach nur lernen es zu erkennen, wenn sie schon fort sind.

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Einmal kam einer zu einem Weisen. „Sag mir was über das Leben“ bat er.

Der Weise reichte ihm eine Tasse. Er goss Tee hinein und goss immer weiter, bis zum Rand, bis sie überlief. „Halt! Höre auf. Es passt nichts mehr hinein!“

„Wie diese Tasse …“ entgegnet der Weise „… bist du randvoll mit deinen Ansichten, Meinungen, Spekulationen. Wie soll ich dir etwas erzählen, wenn du nicht erst deine Tasse leerst?“

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Als Jesus weitergehen wollte, lief ein Mann auf ihn zu, warf sich vor ihm auf die Knie und fragte: »Guter Lehrer, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?« Jesus entgegnete: »Weshalb nennst du mich gut? Es gibt nur einen, der gut ist, und das ist Gott. Du kennst doch seine Gebote: Du sollst nicht töten! Du sollst nicht die Ehe brechen! Du sollst nicht stehlen! Sag nichts Unwahres über deinen Mitmenschen! Du sollst nicht betrügen! Ehre deinen Vater und deine Mutter!«

»Lehrer«, antwortete der junge Mann, »an diese Gebote habe ich mich von Jugend an gehalten.« Jesus sah ihn voller Liebe an: »Etwas fehlt dir noch: Verkaufe alles, was du hast, und gib das Geld den Armen. Damit wirst du im Himmel einen Reichtum gewinnen, der niemals verloren geht. Und dann komm und folge mir nach!« Über diese Forderung war der Mann tief betroffen. Traurig ging er weg, denn er war sehr reich.

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Es gibt einen Unterschied zwischen „loslassen“ und „wegwerfen“! Loslassen können, wenn Gott etwas „wegnimmt/zulässt, dass etwas nicht mehr ist“ ist Gnade und sicherlich mit Segen verbunden! Etwas „wegwerfen“, weil man es nicht mehr als angemessen betrachtet und/oder „meint“, es würde Gottes Sache widerstreben … das ist ein sehr heikles Thema.

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Was auch immer es sei, es soll uns frei machen – nicht erdrücken.

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