Geistliche Weisheit

Jeder Mensch sehnt sich sicherlich nach Weisheit von Gott. Wir haben diese Weisheit auch schon längst, nicht aber erkennen wir sie, weil wir vielleicht nicht verstehen, wie wir sie empfangen.

Dabei sagt schon der Psalmist „Dir gefällt ein Herz, das wahrhaftig ist; und im Verborgenen lehrst du mich deine Weisheit.“ (NL, Ps 51, 8 )

Wenn Gott uns seine Weisheit mitteilt, dann tut er das im Verborgenen. Es ist ein Flüstern, eigentlich sogar nur ein Flüs… . Die Gelegenheiten dabei sind recht unterschiedlich. Sie können natürlich durch einen Bibelvers kommen, durch ein angeregtes Gespräch, durch einen Impuls beim Fernsehen, das Lesen auf einem Blog oder auch dein ungläubiger Nachbar sagt etwas und du weißt, dass sagt dir gerade dein himmlischer Vater höchst persönlich. Es gibt so wahnsinnig viele Momente, entscheidend ist meine Sensibilität auf dieses Flüs.

Denn vielleicht erwarten wir „große“ überwältigende Geschehnisse, absolut klar erkennbare Zeichen für jedermann. Oder der Skeptiker in mir, will mir das Wort und die Wahrhaftigkeit gleich wieder rauben. Aber mein himmlischer Vater spricht oft gerade durch kleine Momente in mein Herz.

Da sprach der Herr zu ihm: »Geh hinaus und stell dich auf den Berg vor den Herrn, denn der Herr wird vorübergehen.«

Zuerst kam ein heftiger Sturm, der die Berge teilte und die Felsen zerschlug, vor dem Herrn her. Doch der Herr war nicht im Sturm.

Nach dem Sturm bebte die Erde, doch der Herr war nicht im Erdbeben.

Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer, doch der Herr war nicht im Feuer.

Und nach dem Feuer ertönte ein leises Säuseln.

…und Elia wusste, es war der Herr.

Mit der Zeit bekommst du raus, was „normal“ ist und was „Reden Gottes“ ist. Wie ist das bei dir?

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5 Gedanken zu “Geistliche Weisheit

  1. Unterschiedlich. Manchmal auf dem ganz banalen Weg der „normalen“ Erkenntnis, manchmal durch Texte/Verse, die ich schon ewig kenne, die aber auf einmal einschlagen wie eine Bombe; manchmal auch, wie bei Elia, in der Stille, wenn ich die Ruhe habe, meine Antennen auszurichten. Aber immer so, dass ich weiß: das ist nicht auf meinem Mist gewachsen… Ein Glück, dass Gott da sehr kreativ ist…

  2. Tja Windhauch, lange schon „mein Ding“ und heute wieder mal aufgefrischt … und ob du es glaubst oder nicht, bei dir suchte ich die Quelle, weil ich nicht mehr konkret wusste, wo das in der Bibel steht. Du hattest das mal im Profil. Gelöscht? Ich bin dann bei bibleserver.com fündig geworden. Und so outen sich Blogleser, die schon lange still bei einander „lesen“. Willkommen auf meinem Blog.
    Sabina

  3. Gottes Art und Weise zu reden empfinde ich als unterschiedlich und vielseitig. Momentan sind es meistens bei mir Ereignisse im Alltag, die mich nachdenklich machen und nach Gottes Willen fragend machen. Bei mir ist zur Zeit inneres Chaos angesagt, weil so Vieles anders läüft als erhofft. Dran bleiben und trotzdem vertrauen, daß Gott auch durch Niederlagen hindurch trägt und hilft.“Fürchte dich nicht, ich helfe dir.“ Das ist ein Bibelvers, der mir dazu einfällt und mich tröstet.

  4. @Sabina:
    Das ist ja nett, dass du auch bei mir mitliest! Schön! Danke für den Willkommensgruß – ganz meinerseits…
    Die Bibelstelle (1. Könige 19,12) hab ich übrigens noch drin: Kommt irgendwo auf der Seite „Was ist windhauch“ im Text vor 😉
    Grüße vom windhauch!

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