Goldener Schnitt

… unglaublich. Und ich knippse einfach nur so drauf los. Was ich in einem Fotobuch fand:

Was ist nun der Goldene Schnitt? Er ist ein oft angewendetes Teilungsverhältnis und bestimmt ein exaktes Längenverhältnis nicht nur bei der Gestatung von Drucksachen, sondern auch Fotos.

Der Goldene Schnitt wird so definiert: Ein Punkt P teilt eine Strecke mit den Endpunkten X und Y dann im Goldenen Schnitt, wenn das Verhältnis XP (längere Teilstrecke) zu PY (kürzere Teilstrecke) dem Verhältnis von XY (Gesamtstrecke) zu XP entspricht. Teilt man die Länge der größeren Teilstrecke (XP) durch die Länge des kürzeren Abschnittes (PY), muss das Ergebnis der Division von Gesamtstrecke (XY) und längerer Teilstrecke (XP) entsprechen.

Der Zahlenwert der Division beträgt in beiden Fällen ca. 1,618. Das Maß entspricht in etwa dem Längenverhältnis zwischen menschlichen Unter- und Oberarm.

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Und was ist der geistliche goldene Schnitt?

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17 Gedanken zu “Goldener Schnitt

  1. Mit dem goldenen Schnitt war für mich das Chaos, wieviel mehr der geistliche Schnitt. Was ich nur merke, daß jeder aus seinem und in seinem Hobby Gott erleben kann und geistliche Gedanken hat. So geht es mir mit dem Hund. Das Herz auf vier Beinen spiegelt auf rührende Art und Weise so viel von der Liebe und Treue Gottes wieder und ist uns oft zum Trost gegeben. Das empfinde ich als geistlichen Schnitt momentan, daß bei dem leeren Haus ohne Mann Gott mir das schwarze vierbeinige Herzchen mit den lieben Augen und immer wedelnder Rute einfach da läßt.

  2. ..der geistliche goldene Schnitt?

    Das kann ich dir genau sagen:
    Man nehme die Dauer deines Christseins (a) und multipliziere sie mit deinen Gebeten (b) wobei man die öffentl. Gebete (b²) durch die des stillen Kämmerleins dividiert (b³), das Ganze kommt in den großen Topf deiner Bibellese (q), wobei die auswendig gelernten Verse doppelt zählen (qvx2); dann gebe man unter ständigem rühren alle gehörten Predigten dazu und lässt es auf mittlerer geistlicher Flamme (F) langsam aufkochen. Die Zeit, die der aufsteigende Dampf dabei bis zur Zimmerdecke braucht (t) steht in direkter Korrelation zur Anzahl der Personen, die in deine Küche passen (pk) und wird mit dieser um die Hälfte deiner Gottesdienstbesuche verlängert (gb) wobei deine guten Taten um den Faktor x das ganze potenzieren – daraus ergibt sich die einfache Formel
    abx+2%´§p/Ft-²q³<k:pa&?=!

    womit sich exakt deine durchschnittliche Hingabe an den Herrn berechnen lässt.

    so einfach ist das 😉

    (ähh sorry – war die Frage ernst gemeint?…)

  3. Mensch Bento,

    … ich sitze stundenlang mit rauchendem Kopf über meinem Taschenrechner und lese erst zu spät den letzten Satz deines Kommentars… 😉

    Wo der „geistliche goldene Schnitt“ ist? Immer im Zentrum des Willens Gottes, würde ich sagen…

  4. Liebe Apassionata,

    … da hast du wohl recht: ich entdecke immer mehr die Möglichkeit, mit meinen Fotos intensive Gespräche mit meinem himmlischen Vater zu führen. Was meinst du wohl … es existiert sogar eine ganze Bilderstory in meiner Bibliothek, mit der Überschrift „Berge hinwegheben“ 😉
    Danke für deine bereichernde Ergänzung: sinnlicher Glaube. Meine Gedanken sind mit dir.

    So, nun zu dir Einstein … du bist ja spaßig drauf mit deiner Relativitätstheorie 😉
    Sie steht nur in keinem Verhältnis zur Höhe, Breite und Tiefe und eben so wenig zur Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der Gnade und Liebe Jesu. Und nu? Also für den 100Punkte Blogvater gibt es Abzüge in der B-Note.

    Die Frage von mir, war so ernst gemeint, dass ich doch gespannt war, was ihr daraus macht. Selber hatte ich keine Antwort 🙂

    Segensreiches Wochenende euch allen!

  5. Also Bento, Dein Beitrag zeigt, daß Gottes Geist auch mathematische Bilder benutzen kann, und das noch in spaßiger Form. Zu Formeln habe ich ein angespanntes sehr gestörtes Verhältnis. Ich bewundere Deinen Einfall hier!!!

  6. Hihihi, Bina hat mein Fotobuch einfach nicht losgelassen. Ich wäre gerne bereit es dir für deine persönliche Stille Zeit auszuleihen 😉
    Danke Bento, dass du so schwierige Dinge mal ganz einfach auf den Punkt gebracht hast. Mein goldener Schnitt liegt bei 15,3198. Ist das gut? Ich mein immerhin habe ich all die Jahre mein Christsein ohne diese Formel verlebt.Da ist das doch ganz anständig.(Diese Antwort von dir, Bento, ist der goldene Schnitt aller möglichen Antworten, einfach herrlich!)
    Aber mal im Ernst: wenn der goldene Schnitt ein Teilungsverhältnis ist, dann ist er bei mir das Verhältnis zwischen wenig Vollkommenheit und ganz viel Gnade.

  7. Eehh … ich muss gestehen, dass ich in Mathe in der Schule eine absolute Niete war und auch heute noch weitestgehend talentfrei bin. Bei allem, was über einfache Algebra hinausgeht…
    Mit dem „Goldenen Schnitt“ habe ich mich im Zuge meiner Lehre zum Schriftsetzer beschäftigt, da ging es um die richtige Anordnung des „Satzspiegels“ (der bedruckten Fläche) auf einer Seite.

    Und das mit dem Zentrum des Willens (Wesens) Gottes … das kam so aus dem Bauch raus… Kann es irgend einen perfekteren Ort geben als den??

  8. nein, Rolf, einen hyperperfekteren Ort gibt es nicht. Und wenn dieses Zentrum in unserem Zentrum wohnt … noch perfekter. Segen dir, auf deiner Kur!! Ach übrigens, die aus dem Bauch heraus kommenden Gedanken sind oft sehr gute Impulse. Wir sagen immer „aus dem Bauch“ aber ist es nicht eigentlich „aus dem Herz“?

  9. ..sorry Rolf – ich wollte hier nicht den Oberschlauen machen…
    mir kam nach der spontanen Begeisterung für deinen knappen Treffer nur, dass der Wille ja nur ein Teil seines Wesens ist – naja, eben doch oberschlau… 😉

    also ich muss gestehen, dass ich eigentl. nur einen Spass machen, und gar nichts tiefgründiges sagen wollte und mich eure Reaktionen (Apassionata und Angie) erstmal verwundert haben – immerhin gab´s von Sabina Abzüge.. 😉
    ich fand diese Berechnungsformel für´s Foto nur dermaßen absurd (habe auch null Mathematik am Hut!), dass ich erstmal gar nicht drüber nachdenken konnte – offensichtlich ist das manchmal sogar besser, genau wie bei Rolfs Ansage… 🙂

    Segen

  10. … ich fand sie auch so absurd, dass ich sie humorvoll als Gute Nacht Geschichte für Ang vorgelesen habe (ach nee, das war der 15 Minuten Mittagsschlaf), drei Tage nur den Kopf geschüttelt habe, meine Fotos dann doch ohne Berechnung im goldenen Schnitt empfinde und diesen Text heimlich in Wermelskirchen abschrieb, damit ich ein Urlaubsmitbringsel für euch habe.

    Und im Stillen habe ich schlicht gebetet: „Danke Papa, für deine tolle Schöpfung ohne dass ich sie er- und berechnen muss, denn du hast auch meinen goldenen Schnitt geschaffen“.

    Wenn jedoch beim Kopfschütteln alles im Bauch gelandet ist und der dichter am Herz ist, dann hat es ja seinen Zweck erfüllt. Jetzt weiß ich auch, warum ich ne HWS-Blockierung habe und eh kein Blut oben zum denken ankommt und ich lieber aus dem Herz heraus sehen soll. Siehst du, somit ist alles geistlich und ganzheitlich … und das ist lebendige Beziehung mit Jesu. Mal wieder tiefgründig nicht wahr? 😉

  11. Pingback: sabina online

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