Wie geht das: aus dem Geist heraus?

Warum Blogpause, wenn hier und da im Netz eine Schnappatmung von mir registriert ist?

Freunde wissen, dass mein Job, meine Gesundheit, meine Leute Vorort und meine Familie einen festen Platz am Tag haben und ich deshalb Abstriche mache.

Der alles entscheidende Grund allerdings ist geistlicher Natur: Vielleicht habe ich einfach begriffen, wie sehr ich mich auf der Suche zurück zur ersten Liebe zwischen mir und Jesus von Dingen abhängig mache, die Jesus gar nicht von mir will.

Vielleicht habe ich einfach eine Ahnung davon, was es heißt, meinen Gott und Vater neu einzuladen, mir zu zeigen wie sehr meine eifrigen Bemühungen, gute Werke für ihn zu tun (wirklich für ihn oder doch für mich?), seine Liebe für mich verdunkeln.

Vielleicht ist meine Sehnsucht im Moment so groß, ihn machen zu lassen und zu erfahren, dass er es besser kann als ich – schwereloses Vertrauen.

Ich möchte neu lernen (oder auch das erste mal  lernen), was es heißt, aus dem Geist heraus zu leben. Neues Land betreten und weitergehen, statt zu verharren und zu warten, bis du – mein Freund – bereit bist,  mir zu folgen. Wirklich los zulassen, meinem Vater machen zu lassen, weil er es besser kann, als ich und er es auch besser machen kann für dich.

Das heißt nicht: faul zu sein. Das heißt nicht: tatenlos abwarten. Das heißt nicht: meine Pflichten zu vernachlässigen. Das heißt nicht: meine Loyalität zu verlieren und was mir noch so einfallen würde.

Sondern das heißt, sich ausstrecken nach noch mehr Lebendigkeit in meiner Beziehung zu Jesus und inne zu halten, wenn ich merke, ich suche an falschen Orten nach dieser stillenden Liebe.

Und weil ich meine Motivation des bloggens überprüfen wollte, hatte ich pausiert.

Vielleicht reicht nun diese Pause …

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2 Gedanken zu “Wie geht das: aus dem Geist heraus?

  1. Willkommen zurück – schwerelos vertrauen – schöne Formulierung. Es geht in der Tat, das beginne ich auch zu ahnen mehr um loslassen und ergreifen, von dem was ist, als um eigenes Machen. Uns ist Vollmacht gegeben. Wir dürfen gestalten. Aber das ist eben nicht „Machen“, das wäre „Fleisch“. Nah am Herzen Gottes sein und wissen, was dran ist und vollmächtig gelassen reden, fühlen, handeln – das ist ein Traum von tief abhängiger Unabhängigkeit. Ich freu mich über deinen Weg und freue mich darüber, dass wir weiter uns mit Worten abtasten, wie Leben aus dem Geist aussehen kann. Das Unbeschreibliche erahnen, umschreiben und ergreifen. Segen!

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