Von Oliven und dem Beigeschmack

Oliven …

Oliven scheinen wirklich zu polarisieren. Der Storch mag sie überhaupt nicht (sehr komisch das), der Mann in der christlichen Buchhandlung um so mehr. Bei meiner telefonischen Bestellung sagte er: „… oh, das sieht lecker aus.“ Als ich die Bücher (2) abholte, ergänzte er: „Ich mag Oliven.“ Ich auch – am liebsten die, mit einer Mandel drin.

Und warum verschenke ich dies Buch gleich zweimal? Mit der einen teile ich meine Leidenschaft, Glauben zu leben und Antipasti zu genießen. Auch mit dem anderen genieße ich den Glauben, gönne ihm aber von Herzen eine riesen Portion Genuss in seinem nicht leicht zu nehmendem Umfeld. Beide haben zudem Geburtstag.

Was ist eine Beziehung zu Jesus, wenn sie mir in den kleinen Dingen des Alltags nichts zu sagen hat?

Glauben hat hoffentlich etwas mit Leben und Lebensgestaltung zu tun, sonst bleibt er religiöse Selbstbefriedigung und auf die steht, wenn wir Jesus ernst nehmen, der sichere Tod.

Als sinnlich, emotionaler Mensch mit dem Privileg mittags zu Hause für die Familie kochen zu können, begibt sich Christof Lenzen auf eine kulinarische Reise.

Gott fängt ja auch immer in der Lebenswelt der Menschen an, begegnet ihnen eben dort und führt sie von dort weiter. So wird er es übrigens auch bei Ihnen machen. Glaube ereignet sich ja auch nicht im luftleeren Raum und Ihre Geschichte, Ihre kleine (oder große) Welt, ist auch kein Zufall. In den kleinen, alltäglichen Dingen ereignet sich das Wachstum des Glaubens.

Zitat aus dem Vorwort von Christof Lenzen.

Blogroll …

Beginnt man einen Blog einzurichten, dann schaut man, wie man tapeziert und welche Bilder aufgehängt werden. Schließlich soll so ein Blog für meine Gäste ja nicht öde aussehen. Ist dann alles so, dass es mit den zur Verfügung stehenden Mitteln vom „Architekten wordpress“  nett aussieht, vernachlässigt man schon mal den einen oder anderen Akzent.

Wie gut, dass man dann einen Stupser bekommt … Schließlich gibt es da ja schon eine kleine Bloggemeinde, jeder profitiert in seiner Gedankenwelt vom anderen, gemeinsam sind wir auf dem Weg und von einander zu wissen, trägt gelegentlich auch im Gebet.

So gehört auch Christof – Der Wegbegleiter, Fährtensucher, Wellenreiter – als bloggender Pastor dazu. Grund genug, uns gegenseitig in der Ahnengalerie der Sidebare aufzuhängen.

… und Oliven passen sowieso zu meinen Appetithäppchen.

Wenn wir schon Backstage plaudern, dann möchte ich auch gleich auf ein interessantes erstes Blogjahr zurück blicken. Noch hat dieser Blog nicht Geburtstag, der erste Eintrag war am 30. Oktober 2007 mit dem Artikel „Zeitumstellung“.

Die Philosophie hinter diesem Blog „Bloggen – Zeit mit Gott“ mit der besonderen Note nach Prediger 3, 1-12

„… was Gott in dieser unvorstellbar langen Zeit tut, kann der einzelne Mensch nur einen winzigen Ausschnitt wahrnehmen“,


ist mir persönlich zum Segen geworden.

Ich danke auch euch, für so viele persönliche und ergänzende Gedankenanstöße und eure Begleitung im vergangenem Jahr – sowohl direkt auf der Bühne als auch Backstage.

Über Kommentare freue ich mich, auch wenn du was nicht gut findest, und nehme sie heute mal gerne im Gästebuch entgegen.

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