Heiliger Geist – Teil 1 b

Wesen und Wirken

Wenn ich in Teil 1 a zum Thema „Heiliger Geist“ aufzählte, dass wir den Heiligen Geist  – als Person, als Teil der Trinität, also Gott selbst – belügen, betrüben, schmähen , widerstreben und lästern können, dann ist das eine ernst zu nehmende Sache.

Sünde ist immer vergebbar, egal wie groß, egal mit wie viel Scham behaftet, egal wie oft sie passiert ….

Die Sünde gegen den Heiligen Geist ist jedoch eine sehr ernst zu nehmende Angelegenheit, an der wir unser Heil verlieren können.

Die folgende Geschichte von Hananias und Saphira habe ich sicherlich auch oft in meiner christlichen Karriere verdrängt. Zum Einen, weil sie Angst einflößt, denn auch die Gemeinde von damals erschrak zu tiefst. Zum Anderen, weil ich sie nicht richtig verstand. Beide, Hananias und Saphira, haben den Heiligen Geist betrogen.

Ein Mann namens Hananias verkaufte zusammen mit seiner Frau Saphira ein Grundstück. Sie beschlossen aber, heimlich einen Teil des Geldes für sich zu behalten. Den Rest brachte Hananias zu den Aposteln. Aber Petrus durchschaute ihn. »Hananias«, fragte er, »warum hast du es zugelassen, dass der Satan von dir Besitz ergreift? Warum hast du den Heiligen Geist betrogen und einen Teil des Geldes unterschlagen? Niemand hat dich gezwungen, das Land zu verkaufen. Es war dein Eigentum. Sogar das Geld hättest du behalten können. Wie konntest du nur so etwas tun! Du hast nicht Menschen betrogen, sondern Gott selbst.«

Nach diesen Worten brach Hananias tot zusammen. Alle, die davon hörten, waren entsetzt. Einige junge Männer bedeckten den Toten mit einem Tuch und trugen ihn hinaus, um ihn zu begraben.

Etwa drei Stunden später kam seine Frau Saphira. Sie wusste noch nicht, was geschehen war.Da erwiderte Petrus: »Warum habt ihr beiden beschlossen, den Geist des Herrn herauszufordern? Sieh doch, die Männer, die deinen Mann begraben haben, kommen gerade zurück. Sie werden auch dich hinaustragen.« Im selben Augenblick fiel Saphira tot zu Boden. Als die jungen Männer hereinkamen und sahen, dass sie tot war, trugen sie Saphira hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. Die ganze Gemeinde aber und alle, die davon hörten, erschraken zutiefst. Petrus fragte sie: »Ist das hier die ganze Summe gewesen, die ihr für euren Acker bekommen habt?« »Ja«, antwortete sie, »das war alles.«

Hierzu gibt es eine Predigt von Christof – mutmachend, wie ich finde, ohne das Christof die Ernsthaftigkeit der Kernaussage schmälert. Nach dieser Predigt verstehe ich die Geschichte von Hananias und Saphira besser. Es geht nicht um Geld, es geht um deine und meine Herzenseinstellung, dem Motor, dem Antrieb unserer Gedanken und Handlungen.

Ich habe mir die Predigt mittlerweile dreimal angehört und werde die Aussagen auch weiter im Herzen bewegen, weil das Thema sehr ernst zu nehmen ist. Hängen geblieben ist bei mir, wie wichtig es ist, radikale Transparenz gegenüber Gott und den Menschen zu zeigen.

Da ich neuerdings gerne in Holland bin und dort immer wieder diese großen und offenen Wohnzimmerfenster bewundere, von denen man direkt in die Tiefe der Wohnung einsehen kann, hilft mir dieses auch von Christof zitierte Bild, geistlich zu verstehen, wie wichtig ein reines Gewissen ist, um den Heiligen Geist nicht zu betrüben.

Was versteckst du hinter deiner Lebenstür, die nach außen so schön aussieht?

Klick hier zur Predigt von Christof (1) und wähle den 17.August 2008.

mehr lesen:

Heiliger Geist – Teil 1

Heiliger Geist – Teil 1 a

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3 Gedanken zu “Heiliger Geist – Teil 1 b

  1. ja… diese geschichte finde ich auch einfach nur heftig… und Angst macht sie mir auch… Es ist halt einfach nur krass. Verstehen kann ich diese Geschichte allerdings auch. Es zeigt, das Gott es echt ernst meint – und sich nicht bescheißen lässt. Absolut.

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