Liebes-Sehnsucht Gottes

Viele Menschen möchten mit Gott nichts zu tun haben, weil sie denken, er würde mir so viel verbieten und man könnte dann sein Leben nicht mehr frei gestalten und leben.

Vielleicht haben wir als Christen in den Kirchen und Gemeinden eine falsche Art von Dogmatismus gepredigt, so dass der Mensch, der doch nach absoluter Liebe und Anerkennung sucht, gar nicht verstehen will, was Jesus wirklich für mich und uns getan hat.

Dies hier habe ich in dem Männermagazin Ausgabe 3 in dem Artikel „Sex wird zum Albtraum“ gefunden:

Sünden sind keine Auflistung, die um eines eifersüchtigen Gottes willen erwähnt werden. Sie sind viel mehr eine Beschreibung der Hindernisse beim geistlichen Wachstum.

Wir sind diejenigen, die leiden, wenn wir sündigen. Wir nehmen Schaden in unserem Charakter, der sich entfalten könnte, wenn wir nicht sündigen würden.

In dem Artikel beschreibt ein Ehemann seinen 10-jährigen Kampf mit der heimlichen sexuellen Begierde und seinen Weg zum Sieg. Ein wichtiges Thema, dennoch will ich etwas anderes fokussieren: die Tatsache, dass es Gott nicht um Verbote im Sinne von „unfrei“ oder dem erhobenen Finger „du, du, du … das macht man aber nicht“ geht, sondern das der himmlische Vater uns so sehr liebt und es ihn zu tiefst schmerzt, zu sehen zu müssen, wie WIR uns selber unfrei machen.

Der dreieinige Gott ist nicht selbstgenügsam, vielmehr sucht seine Liebe eine Beziehung zu seinen Geschöpfen. Seine Liebes-Sehnsucht sucht mich.

Das muss ich mir mal richtig reinziehen: Nicht nur ich habe die Sehnsucht nach seiner Liebe,

auch der Vater hat die Sehnsucht nach mir.

Ist das nicht eine gute Voraussetzung, Gott wiederzulieben?

Ein paar Jahre zurück: mir sagte eine Frau: „weißt du, bevor du gekommen bist, hatte ich ein Bild für dich: Jesus streckt dir seine beiden Hände hin. Du musst sie nur nehmen, er sehnt sich danach“.

Ich war sichtlich erstaunt und erstmal vor den Kopf gestoßen. „Wieso“ fragte ich mich? Ich bin doch schon so lange Christ, ich habe doch schon längst Jesus meine Hände gereicht. Warum streckt er sie mir erneut hin?

Weil es mit Sicherheit genug Situationen in meinem Leben gab, in dem ich die Hände Jesu nicht wirklich angefasst habe. Dann waren es aber auch immer Situationen, in denen ich mich selber im geistlichem Wachstum behindert habe und Schmerzen statt Segen davon getragen habe.

An dem Abend bin ich Jesus ganz nahe wieder begegnet, so dass ein Freund auf dem Rückweg nach Hause es sichtlich sah und zu mir sagte: es ist etwas passiert mit dir.


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