Gottesnähe, Gottesferne

Jeder kennt es aus seinen eigenen Beziehungen und Freundschaften:

sie leiden, wenn man die Liebe nicht pflegt.

Es kann soviel auf dem Zettel stehen, dass man einfach nicht mehr dazu kommt, für die Beziehung etwas gutes zu tun. Dabei geht es nicht darum, dass die auf dem Zettel stehenden Aufgaben des Alltages keinen Spaß bringen – im Gegenteil: alles hat seine Zeit, alles hat seinen Sinn und auch die entsprechende Freude ist dabei oder auch einfach nur das Gefühl, man ist müde und geschlaucht.

Alltag pur eben.

Trotzdem: Freundschaften kommen zu kurz, die Partnerschaft leidet.

Und weil das jeder kennt, wirst du es auch kennen, wenn deine Beziehung mit Jesus zu kurz kommt. Da fehlt plötzlich so zwischendurch der „heiße Draht“, da fehlt die Ruhe am Morgen oder die Ruhe am Abend. Da fehlt einfach „das Wort“ oder „der Impuls“, es fehlt die „erste Liebe“ für Jesus.

Wie oft entsteht dann eine Leere und tausendmal fragst nicht nur du in solchen Momenten, sondern auch dein Nachbar, nach Gott und wo er denn jetzt ist. Wir reden von „Gott ist mir so fern“, „ich glaube er hat mich verlassen“ bis hin zu echten Zweifeln, ob es Jesus und den Vater überhaupt gibt.

Was ich begriffen und im Herzen erfahren habe:

der himmlische Papa ist da und er liebt mich total.

Er ist nicht fern, auch wenn ich das jetzt auf Grund einer bestimmten Laune der Natur gerade überhaupt nicht so „spüre“.

Seine Beziehung zu mir, ist nicht von meinem Gefühl abhängig. Es ist sicherlich schön, wenn mein Gefühl im ständigem Einklang mit der Gewissheit ist. Wer möchte das nicht jede Sekunde genau so erleben?

Dennoch ist Gott nicht „verreist“, um Lichtjahre verschwunden oder hat mich gar aus seinen Augen verloren, wenn ich „zu beschäftigt bin“. Klar, das es immer Zeiten gibt, die sind so voll gepackt. Und es gibt jene Augenblicke, da versuchen wir dann wieder besonders die Beziehung zu pflegen, um wieder anzuknöpfen, was eine kurze oder lange Weile „brach“ lag.

Trotzdem frage ich euch mal: Wie geht es euch, wenn der Alltag euch ausfüllt und die Rückzugsorte zu kurz kommen? Wie sieht eure „Jesusbeziehungspflege“ in genau solchen Momenten aus?

Ich freue mich auf euren Beitrag. 🙂

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4 Gedanken zu “Gottesnähe, Gottesferne

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