So viel Gutes

Möchtest du wissen, ob besagte Kursgruppe die ganze Woche lammfromm war? Bei weitem: nein. War das Gebet dann umsonst? Mit nichten. Denkst du, mit einem Segensgebet ist dein Charakter um 180 Grad verändert? Kann sein, wenn ich an Saulus denke, ist aber bei diesen Kursteilnehmern nicht der Fall. Muss auch nicht, sie sind noch jung. Lohnt sich dann ein Segensgebet? Na klar, weil Segen immer was mit Gottes absoluter Liebe zu tun hat und weil „dem anderen Gottes Liebe“ wünschen auch meiner persönlichen Beziehung mit Gott gut tut.

Ich zitiere dir mal eine Geschichte:

Zwei Bauer waren auf dem Weg zum Gottesdienst. Angeregt unterhielten sie sich über das Wetter, die nächsten Tage der Ernte und was sie sonst noch bewegte. Ganz plötzlich verstummte ihr Reden. In dem Augenblick, in dem sie den Eingang der Kirche betraten, nahmen ihre Gesichter einen ernsten, fast starren Ausdruck an. Und mit diesem fast versteinerten Ausdruck saßen sie während des ganzen Gottesdienstes. Als später der Pastor diese beiden Menschen verabschiedete und ihnen hinterher sah, bemerkte er, wie die beiden Bauern ganz plötzlich beim Verlassen der Kirche wieder helle Gesichter bekamen und einer ganz munter den anderen fragte: „Wann also fährst du mit deinem Mähdrescher aufs Feld?“

Offensichtlich waren sie erleichtert, als sie die religiöse Welt der Kirche endlich wieder verlassen hatten! Dieses erfurchtsvolle, leblose Erstarren vor der Heiligkeit Gottes kennen wir. Jesus jedoch hat uns eine andere Seite Gottes gezeigt:

den Vater, dessen liebevolle Nähe

jede religiöse Erstarrung aufbricht.

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