tja …

So konkret erfahrbar:

Heute Morgen beim Zähneputzen habe ich gedacht, ich könnte mal wieder meine Arbeitskollegen segnen und für sie beten: für den anstehenden Tag, für die anstehende Sitzung und überhaupt, wo wir doch am umstrukturieren sind.

So unter dem Motto „sucht der Stadt bestes“. Das leise Flüs sagte mir „Sabina, du weißt aber schon, dass du jetzt nicht den anderen nur segnen solltest, damit für DICH der Tag rund läuft und du deine vorbereitete Sitzung glatt über die Bühne bekommen kannst? Bei Gott steht auf der Agenda, dass er den Menschen sagen möchte, wie sehr er sie liebt und das er sich nach einer Beziehung mit dem Menschen sehnt, was durch Jesus möglich wird. Und Du, Sabina, bist ein Kind Gottes, eine Botschafterin, auch nonverbal. Die Sitzung … ja die ist auch wichtig, dennoch die Agenda Gottes – du weißt!“

Und so gab es heute ganz viele kleine Segensgebete. Ein kurzes Innehalten an jedem Schreibtisch und ein kurzes Gebet. Die Volxbibelredakteure würde jetzt sagen „fetten“ Segen. Hat nicht lange gedauert, ging auch während der vielen Arbeit. Einfach den heißen Draht nach oben genutzt.

Am Morgen hieß es, die beiden Klassen sind sehr laut, unruhig, turbulent, quirlig … oh man … wird eine anstrengende Woche. Nun, sie werden ja in Gruppen eingeteilt. In der Kaffeepause sagte eine Kollegin über ihre Gruppe: „ganz schön wild, die drehen noch auf, wird bestimmt schlimmer“. Ich schaute auf den Stundenplan, ob ich sie auch diese Woche habe: nein, ich bin nicht betroffen.

Ich war mit meinem Kurs zufrieden, dennoch betete ich „lass es bei xy-zilanti auch noch ruhig und vor allem produktiv sein.“

Ende des Nachmittags, Kollegin kommt und sagt: „Ich weiß nicht warum, aber es war schlagartig nach der Pause absolut ruhig, gut und nett. Ganz komisch, ich weiß nicht was passiert ist. Merkwürdig.“

Ich erst mal auch nicht, schaute etwas sparsam, dann wieder das kleine Flüs „du hast gebetet“. Stimmt! Hatte ich. Aber ich war dann doch schüchtern zu sagen „ich habe für dich gebetet“ – es kam nur ein „Ich habe an dich gedacht“. Das ich aber Christ bin, dass weiß sie. Also ich bin auch nur so ein Botschafter mit menschlichen Schwächen.

Die Sitzung? Ja – die war auch sehr gut. Und so kann ich am Ende des Tages nur ein Liedlein singen:

Ist mir heut‘ gelungen, was ich mir erträumt?

Und wer kann es zählen, was ich versäumt?

Du weißt ja, wie ich bin.

Diesen Tag, Herr, leg ich zurück in deine Hände,

denn du gabst ihn mir.

Du, Gott, bist doch der Zeiten Ursprung und ihr Ende,

ich vertraue dir!

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