Alles tun!! – Wo ist die Grenze?

25. Februar 2008.

Es hätte der Tag sein können, an dem ich im Hamsterrad fiepe, weil der anstehende Tag schon 3 Tage vorher zum „hamsterradfiepen“ aussah. Und so drahtig, wie diese beiden Kerlchen, bin ich schon lange nicht!

Ihnen muss ja ganz schwindelig sein vor lauter Wahn. Die beiden tun mir richtig leid, wie sie aus der Bahn geschossen werden. Achterbahn im Hamsterrad. Aber anscheinend fanden die das ganz lustig.

Ich hingegen war recht entspannt, so nach dem Motto:

Wenn da nicht die einschleichenden Gedanken wären, die meinen, sie wüssten alles besser – alles anders.

Zeit am Morgen, kurz vor Dienstbeginn, eine Tasse Kaffee – 25. Februar 2008 – Ich lese Kurzgeschichten von verschiedenen Frauen, jeden Tag eine neue. Heute steht da:

Mmmh … mir war klar, was ich heute tun kann! Mir war klar, was ich tun müsste, wozu die Kraft im Moment jedoch nicht reicht! Und mir war klar, und was ich nicht tun kann, weil es schlicht und einfach nicht in meinem Verantwortungsbereich liegt!

Die Frau in meinem Buch, die sich auf diesen Vers bezog, beschreibt ihr wutschnaubendes Ärgernis, weil dieser Spruch einen ganzen Monat lang auf ihrem Schreibtisch steht und ihr der Befehl: Alles tun! entgegen schrie.

Bis sie die Augen geöffnet bekam, weil sie nur falsch gelesen hat. Sie entdeckte das „nur das tun, was ihr vor die Hände kommt“. Also bloß nicht über die nächsten und übernächsten Aufgaben, Tage und Wochen in Stress und Hektik verfallen. Heute, nur heute!

Sie entdeckte „tun in ihrer Kraft“. Eine Kraft, die sie gerade nicht besaß. Ein stehender Scherz für sie. Bis Gott sie fragte:

„… und wessen Kraft ist in den Schwachen stark?“

„äh … Deine!“

„Richtig mein Kind! Also atme tief durch und lebe dies Wort, wie es gemeint ist. Es zu tun mit deiner Kraft! Wenn die nicht reicht, komm zu mir! Das tu.

Du schaffst das! Und wenn nicht, dann geht die Welt nicht unter!“

Ihre kleine Geschichte hatte mir also Anette Judersleben am Montag durch ein Buch mitgeteilt – Mitautorin von „Alle Zeichen deiner Liebe“.

Mich hat dies Erlebnis angerührt. Es liegen jetzt 5 Tage zurück. Die Woche war entspannt.

Wochenrückblick.

Ich blätterte in dem Buch und suchte die Geschichte.

25. Februar war das doch … upps …

sie steht unter dem Datum 25. APRIL.

Den haben wir aber erst in 56 Tagen.

Da ist es wieder … das kleine Flüs.

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2 Gedanken zu “Alles tun!! – Wo ist die Grenze?

  1. das freut mich auch jeck *g*, weil ich als Frau zwischen den Meeren das Rheinland mag. Wenn du öfters vorbei schaust, vergiss mein Gästebuch nicht. Ich würd‘ mich riesig freuen. 😉 Danke für deinen Segensgruß.

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