Aufrichtiger Zorn – aufrichtige Liebe
Sonntag, 6 Dezember 2009
Aufrichtiger Zorn wird in einem ICH geboren, das aus Liebe zum anderen stirbt; das bereit ist, das Risiko einzugehen, nicht mehr angenommen zu sein und seine Position verliert, wenn nur der andere frei wird, um seiner selbst willen.
glauben?!
Donnerstag, 15 Oktober 2009
Warum interessieren sich heute Leute neu für den Glauben an Gott?
- Wunsch nach Sachinformation. Information ist wichtig, aber im wesentlichen basiert jede Religion auf innere Erfahrung.
- Bedürfnis nach Lebenshilfe. Lebendiger Glaube gibt Kraft zur Lebensbewältigung, aber der Glaube entwickelt seine Kraft nur, wenn ich mich auf eine Lebensumstellung einlasse.
- Glaube als Quelle des Glücks. Glaube macht durchaus glücklich, aber er ist keine „Glücksdroge“, die bei Bedarf genommen werden kann.
Was könnte Leute noch motivieren, wenn sie heute nach Gott suchen? Und warum suchen gläubige Leute immer noch nach Gott, obwohl sie glauben?
Jesus – wir lieben Lebensbrot
Montag, 14 September 2009
Was hat dein Leben, dein Glaube und das Brot Jesu mit diesem Spot gemeinsam? Was hat dieser Spot mit mir gemeinsam?
Gottes Geist allein schafft Leben. Ein Mensch kann dies nicht.
Die Kraft aus der Stille
Freitag, 11 September 2009
Am Morgen, wenn noch alles schläft, dann ist es in der Nachbarschaft am schönsten. Die Kinder sind noch fest am Schlafen, die meisten Erwachsenen drehen sich auch noch mal um. Auf der Straße hört man kaum ein Auto und auch die Autobahn in der Ferne rauscht nur milde herüber.
Der Hochdruckreiniger steht noch im Keller, die Heckenschere lädt am Akku, das neue Carport wird später vollendet. Der Grill wartet, bis es Abend wird und keiner ist da, der durch die Gegend schnattert oder mit seiner frisierten Mofa protzt. Die Sonne schaut milde und erfrischend um die Ecke, ihre Mittagshitze schlaucht noch nicht.
Kraftvoll ist dieser Morgen, auch wenn der Biorhythmus etwas hinterherhinkt. Hier stehe ich, mit einem Pott Kaffee und es ist meine Lieblingstageszeit, insbesondere im Sommer. Die beste Tageszeit auf Gott zu hören, das leise Flüs wahr zu nehmen, was mein himmlischer Vater mir sagen will, womit er mich ausstatten will.
Auch Jesus suchte immer wieder die Stille. In der Einsamkeit, in der Wüste, werden ihm die Möglichkeiten der Welt angeboten, die er als Angebote von Macht außerhalb einer Vertrauensbeziehung zu seinem Vater erkennt. Er weist sie im Namen Gottes zurück. Vertrauen und Achtsamkeit aus der Stille heraus, kennzeichnen seinen Weg bis zum Ende.
Diese Erfahrung in der Wüste bleibt immer wieder die Grundlage für die Stille und Zurückgezogenheit im Leben Jesu, bis hin zur Stille im Garten Gethsemane. Ob bei der Verklärung auf dem Berg oder im Garten Gethsemane, diese Zeiten zeigen, wie Jesus im letzten und schwersten Lebensabschnitt von Gott gestärkt wurde. Ein Lebensabschnitt von großer Bedeutung für Israel, für dich und für mich, deren Auftrag ohne die Zurüstung aus der Stille nicht denkbar gewesen wäre. Unterschätzen wir sie nicht, diese Zeit der Stille …
Bevor das Ohr die unzähligen Stimmen des Tages vernimmt, soll es in der Frühe die Stimme des Schöpfers und Erlösers hören.
Die Stille des ersten Morgens hat Gott für sich selbst bereitet, ihm soll sie gehören.
Das Kreuz im Rücken
Dienstag, 11 August 2009
Wenn du denkst, Gott schweigt …
Donnerstag, 25 Juni 2009
„Bitte – Herr Löwe – Aslan … Könntest du – dürfte ich – bitte, würdest du mir eine Zauberfrucht aus diesem Land geben, damit …“
Er hoffte verzweifelt, der Löwe möge „ja“ sagen, gleichzeitig hatte er schreckliche Angst, er könnte „nein“ sagen. Als der Löwe weder das eine noch das andere sagte, erschrak er. Die Kehle wurde ihm eng und er hatte Tränen in den Augen. „Aber bitte, Löwe – bitte, könntest du mir was geben, damit …“
Bis zu diesem Augenblick hatte er auf die großen Vordertatzen des Löwen hinuntergestarrt und auf diese riesigen Krallen, doch jetzt blickte er in seiner großen Verzweiflung auf und sah dem Löwen direkt ins Gesicht. Was er da sah, bescherte ihm die größte Überraschung seines Lebens. Das goldbraune Gesicht war zu ihm herunter gebeugt und große schimmernde Tränen standen in den Löwenaugen. So groß waren diese Tränen und so strahlend, verglichen mit seinen eigenen, so dass er einen Augenblick dachte, der Löwe müsse über das schlimme Schicksal noch trauriger sein als er selbst.
C.S. Lewis „Das Wunder von Narnia“
Schon eine kleine Weile liegst du in der Sidebare … heute ein offizielles „welcome“ an dich, aufgeblickte Antje„. Danke Quincy für die Empfehlung
Wenn das Fleisch ungeduldig ist
Donnerstag, 21 Mai 2009
dadilidummdumm … o … o – da durchkreuzt mich heute für knapp 10 Minuten im Fernsehen folgender Abschnitt aus 1. Samuel 13, ab Vers 7 von Joyce Meyer:
Einige flohen sogar über den Jordan in die Gebiete von Gad und Gilead. Saul war immer noch in Gilgal. Die Männer, die bei ihm waren, zitterten vor Angst. Samuel hatte Saul befohlen, eine Woche auf ihn zu warten. Doch als Samuel nach einer Woche immer noch nicht in Gilgal erschienen war, verlor Saul die Geduld, denn seine Leute begannen schon davonzulaufen. Er ließ die Tiere für das Brand- und das Dankopfer holen und brachte selbst das Opfer dar.
Kaum war er fertig, da kam Samuel. Saul ging ihm entgegen, um ihn zu begrüßen. Doch Samuel stellte ihn sofort zur Rede: „Was hast du getan?“ Saul versuchte sich zu rechtfertigen: „Die Soldaten begannen schon davonzulaufen, weil du nicht pünktlich zur abgemachten Zeit hier warst. Die Philister haben sich in Michmas zum Kampf aufgestellt, und ich musste befürchten, dass sie uns jeden Moment in Gilgal angreifen. Ich wollte aber auf jeden Fall den Herrn um seine Hilfe bitten. Deshalb habe ich es gewagt, selbst das Brandopfer darzubringen.“
„Das war sehr dumm von dir!“
erwiderte Samuel. „Du hast dem Befehl des Herrn, deines Gottes, nicht gehorcht. Er wollte dir und deinen Nachkommen für alle Zeiten die Königsherrschaft über Israel geben. Du aber hast sie durch dein voreiliges Handeln verspielt.
Irgendwie fällt mir dabei auch Sara ein und der Herr sprach zu Abraham: „Warum lacht Sara? Warum zweifelt sie an meinen Worten, dass sie noch ein Kind bekommen wird? Für mich ist nichts unmöglich! Nächstes Jahr um diese Zeit komme ich wieder zu euch – dann hat Sara ihren Sohn!“
Und die Moral von der Geschicht:
vertrau’ mehr dem Heiligen Geist und deinem Fleische nicht.
Der kleine David
Mittwoch, 29 April 2009
Saul gürtet David:
Dieses Bild begleitet mich schon eine ganze Weile. Da stelle ich mir den kleinen David so vor. Nicht viel größer als ich. Längst auch nicht erwachsen, sondern noch Kind. Wer sagte doch gleich, er sei ungefähr 160 cm? Vielleicht schaue ich ihm aber auch wirklich in die Augen, weil noch 3 cm fehlen … nun … so klein wie er ist, stapft er durch das Leben, ist stark und kämpft. Er selber sagt: „mit Löwen und Bären hab ich kämpft“. Er selber sagt: „Gott selber war es, der mich vor den Krallen der Löwen und den Krallen der Bären schützt.“
Dieser kleine David rüstet sich. Will gewappnet sein, für das was vor ihm liegt: dem erbitterten Kampf. Mit dem Schutz der Welt wird er gegürtet mit Brustpanzer, Helm und Schwert. Lasten liegen und ruhen auf ihm, so wie die Welt sich zu schützen vermag. David schlurfte so vor sich hin, meintlich gut vorbereitet für den Kampf, der König persönlich gürtete ihn.
Und David?
»Ich kann darin nicht gehen«
… und er legte alles ab. Man könnte auch sagen: er warf einiges über Bord. Er kannte die Kraft seines Gottes – diese Kraft, die ihn vor den Krallen der Löwen bewahrte. Nur mit 5 Kieselsteinen und einer Schleuder ging er den Philistern entgegen. Wie peinlich … so ein Kleinwüchsiger … leichtes Spiel für Goliat … wäre doch gelacht.
David legte dennoch das Schwert ab, nur ein Schwert zückte er: die Worte
Du trittst gegen mich an mit Säbel, Spieß und Schwert? Ich aber komme mit dem Beistand des Herrn.
Bibelkenner kennen den Ausgang der Geschichte …
manchmal reicht auch nur ein Engel
Dienstag, 28 April 2009
Manchmal reicht auch nur ein Engel und es muss nicht eine Legion sein.
Mitten in Turbulenzen, ist es nicht nur wichtig, Dinge von Bord zu schmeißen, sondern auch die Kraft in der Ruhe zu finden, sich um seinen Körper zu kümmern und sich mit Essen und Trinken zu stärken und mit weniger aus zukommen, denn das ist bekanntlich mehr. So legte auch Elia sich mitten unter einen Ginsterstrauch (wobei Luther „Wacholderstrauch“ sagt) und schlief …
Er streckte sich unter dem Ginsterstrauch aus und schlief ein.
In mitten einer Krise, ruht Elia aus und aß. Er kümmerte sich um seinen Körper. Einige Krisen kommen einfach, weil wir zu wenig Schlaf haben und nicht richtig oder falsch essen. Körper, Seele und Geist sind jedoch miteinander so eng verbunden. Was wir dem einem tun, hat Wirkung auf die anderen beiden und es beeinflusst das Ganze, auch dein geistliches Leben. Wir sind kompliziert zusammen gewoben und das weiseste, was wir tun können, einfach unserem Körper Ruhe zu gönnen, weil dies jeden Bereich meines Lebens beeinflusst. Wieder so eine tiefe geistliche Wahrheit, bei der es dann egal ist, ob es statt einem Ginsterbusch auch ein Wacholderbusch sein darf.
Wenn wir erschöpft und körperlich schwach sind, passiert es ganz leicht, dass die Dinge aus der Perspektive geraten. Wenn wir müde sind, dann kann es so scheinen, dass unsere Welt auseinander bricht und wir wie Mark Twain sagen: „Ich bin ein alter Mann und habe viele Krisen durchlebt …“ – jedoch er sagt auch: „… von denen die meisten nie passiert sind.“
Ich wünsche uns einen Engel, der uns zu dem versorgt, damit wir Kraft gewinnen und der uns ruhen lässt, so dass wir Gottes Mund an unserem Ohr wieder leise flüstern hören, der diesen wundersamen Schauer hinterlässt, weil SEIN Herz an unserer Brust schlägt und uns von der wundervolle Lust erzählt, IHM ganz ganz nahe zu sein (warum nicht auch mal ein weltliches Lied geistlich hier anbringen).
Viel Spaß in Dortmund, liebe Apassionata.
Über Bord werfen
Freitag, 24 April 2009
Paulus ist mitten in einem schrecklichen Sturm, das Schiff wird von den Wellen hin und her geworfen und die Lage ist sehr ernst.
Gibt es ein Leben nach der Geburt?
Sonntag, 19 April 2009
Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling. „Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird.“ antwortet der andere Zwilling.
„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste.
Du bist immer noch gefragt
Donnerstag, 2 April 2009
Hmm? … Fällt dir echt hierzu nichts ein? Ist die Aufgabe zu schwer? Fehlt der geistliche Input? Lockt dich der Frühling Sommer vom Internet weg? Wo ist deine Kreaktivität? Ist es nicht offensichtlich?
Als ich letztes Jahr hier so spazieren ging und diese Situation vorfand …
… war mir folgender Bibelvers präsent:
Deshalb sorgt euch nicht um morgen – der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat.“
War für dem Baggerfahrer am Morgen bewusst, was er am Vormittag tun wird? War für die Ambulanzia klar, als sie ihren Dienst am Morgen antraten , dass sie wenige Stunden später selber in der Klemme stecken werden?
Du bist gefragt
Montag, 30 März 2009
Welcher Bibelvers oder biblische Begebenheit fällt dir bei diesem Foto ein?
… und bevor du auf komische unbiblische Gedanken kommen solltest, sei dir gesagt: das Auto steuerte ein Mann …
Mut
Freitag, 27 März 2009
Fastenzeit, 7 Wochen ohne … geht bei mir irgendwie nicht.
Auch wenn wir uns sicherlich mit unserem „Fastenkalender“ treffen und einen sehr schönen Austausch haben, den ich nicht missen möchte und der sehr segensreich ist, bin ich persönlich doch sehr mit Terminen und aufgezwungenen Phänomenen so angespannt, dass ein „lassen“, ein „zur Ruhe kommen“, ein „Verzichten und Hören auf Gott“ und die damit gewinnbringende „Besinnlichkeit“ deutlich zu kurz kommt. So hat die eigentliche Bedeutung der Fastenzeit bei mir ihren Sinn verfehlt (oder auch nicht?) und ist für mich zur Impulszeit und zur Zeit der Inspiration geworden. Es ist schon interessant, was die einzelnen Themen so hergeben.
Letzte Woche ja nun „mutig sein“. Die Unmutigste und Unmotivierteste bin ich nicht gerade, dennoch berührt das Thema auch den Mutigsten.
Mut haben im positiven Sinn, ist das Bewusstsein der Kraft und Überlegenheit in schwierigen Situationen.
Mut haben im negativen Sinn bezeichnet eine Aufwallung des Gemütes.
Diese beiden Punkte haben mich zum Beginn der letzten Woche gefordert und wenn ich ehrlich bin auch gequält, obwohl mir doch der positive Sinn so positiv verkauft wird und Kraft und Überlegenheit doch keine schlechten Eigenschaften sind (!?).
Wie entlastend und befreiend doch dann diese Sichtweise hier:
Christlicher Mut ist die getroste Zuversicht, die der Glaubende zu Gott hat, für den es kein „Unmöglich“ gibt.
Dies ist eine Erklärung aus einem Bibellexikon. Wenn wir also mit unseren Mitmenschen reden und zusammen sind gebrauchen wir zwar in einer Sprache die gleichen Worte und verstehen einander doch nicht. Wie soll uns da ein Ungläubiger verstehen, der sich in der Glaubenswelt nicht auskennt? Wir müssen also als Übersetzer Gottes eintreten. Und ob nun Volxbibel, Hoffnung für alle oder die Lutherübersetzung … ich bin mit meinem Leben ein Teil der Übersetzung in meinem Hier und Jetzt (das nur mal so nebenbei).
Mutig etwas zu wagen, hat also mit Zuversicht und dem Vertrauen auf Gottes Allmacht zu tun. Wenn wir um Mut bitten, werden wir von Gott immer wieder in Situationen geführt, wo wir ihn erproben können. So weit, wie es für jeden richtig ist.
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Da ich ja gerade nicht zur Besinnung komme, sind dies nun ausgeschmückte Gedanken von Sylvia. Und es ist gut, wenn du in solchen angespannten Zeiten Geschwister und Freunde hast, die dich zart berühren und dir sagen: „ey, da gibt es noch was, dass solltest du wissen und übrigens ich bin dein Freund und denke an dich.“ Es tut gut, Freunden auch eine Salbung mitzuteilen und im Gebet einzustehen.
Übrigens … Thema dieser Woche „Lebe das Leben“ … aaahh, Licht am Horizont und die grüne Wiese vor mir. Erster Tag: Hiob 1! Wuuusch … hätte auch anders beginnen können … Fortsetzung folgt …























