Schon der Psalmist betete:

Willst du uns nicht lieber neues Leben schenken, damit dein Volk sich wieder an dir freuen kann?

Wenn hier das Wort „wieder“ steht, so scheint es, dass das Volk Israel in einem Zustand der Erweckung war, dieser aber abebbte, so dass sie jetzt wieder belebt werden mussten.

Als Neubelebung wird das Eindringen des Geistes in den Körper beschrieben, der davon bedroht war, zur Leiche zu werden. Etwas muss neu belebt werden, wenn es am sterben ist oder wenn es sein Stärke und Schwung verloren hat, wenn man also geistlich flach und träge ist.

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So ganz anders als ein Beamter

Sonntag, 5 April 2009

Hast du heute schon die beiden  Artikel von Storch „Die betende Witwe“ und „Der Feigenbaum“ gelesen?

Bist du der Meinung Gott sei ein überarbeiteter Beamter? Dessen Schreibtisch überquillt und immer mehr neue Anfragen in seinen Posteingang ankommen? Wo Engel schubkarrenweise Briefe ankarren, die Gott schon die letzten Jahre nicht abarbeiten konnte? Hast du das Gefühl, der Zustand der Welt wird immer kritischer und Gott verliert den Überblick? Bist du der Meinung, gelegentlich kommt die Putzfrau und schmeißt schon einmal die Anfragen der Leute weg, die in der Zwischenzeit gestorben sind, weil sie sich von selbst erledigt haben? Stellst du dir dagegen den Postausgangskorb sehr übersichtlich vor, mit wenigen Anliegen die einen „genehmigt!“-Stempel tragen, weil das Gebet erhört wurde? Denkst du nur Jesus kann Bäume austrocknen lassen und sagt dir arrogant: „Tja, sowas kann nur ich!“?

Nicht meine Worte, sondern zitiert von Storch. Lies mal die beiden Artikel, ich finde sie sehr schön und vergiss nicht, es eigens auszuprobieren. Denn das kann ich dir aus meinem Leben unkopiert bestätigen: der allmächtige Gott ist da, sieht und hört mich, mein himmlischer Vater ist nicht überarbeitet und Jesus erteilt mir in seinem Namen Autorität und traut mir einiges zu.

Wage es!

gesagt

Sonntag, 5 April 2009

Bei Jesus kann man auch schwach sein. Das hat mich so berührt, da dachte ich: Es ist okay – ich bin schwach und Gott liebt mich trotzdem.

sagt Patricia Kelly, Solosängerin und Bandmitglied der „Kelly Family“

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Ich will  für immer zu Gott gehören und außerdem finde ich es so cool, dass Jesus für mich gestorben ist, weil ich ja oft Mist mache.

sagt mein kleiner Freund Lasse

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Von Transzendenz und Investitionen

Samstag, 14 März 2009

Vielleicht ist mir gestern nicht so gelungen, was ich eigentlich aussagen wollte. Habe selber irgendwie bisschen den roten Faden verlassen. Jedenfalls: ich finde es immer wieder spannend, sich mit Ursache und Auswirkung auseinander zu setzten.

Mir erzählte eine Bekannte – recht esoterisch angehaucht – von ihrer Familienaufstellung, einer dann sehr heftig folgenden Reaktion ihres Körpers und einer Veränderung im Verhältnis zur Person (um die es bei der Aufstellung ging).

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Geistliche Weisheit

Donnerstag, 12 Februar 2009

Jeder Mensch sehnt sich sicherlich nach Weisheit von Gott. Wir haben diese Weisheit auch schon längst, nicht aber erkennen wir sie, weil wir vielleicht nicht verstehen, wie wir sie empfangen.

Dabei sagt schon der Psalmist „Dir gefällt ein Herz, das wahrhaftig ist; und im Verborgenen lehrst du mich deine Weisheit.“ (NL, Ps 51, 8 )

Wenn Gott uns seine Weisheit mitteilt, dann tut er das im Verborgenen. Es ist ein Flüstern, eigentlich sogar nur ein Flüs… . Die Gelegenheiten dabei sind recht unterschiedlich. Sie können natürlich durch einen Bibelvers kommen, durch ein angeregtes Gespräch, durch einen Impuls beim Fernsehen, das Lesen auf einem Blog oder auch dein ungläubiger Nachbar sagt etwas und du weißt, dass sagt dir gerade dein himmlischer Vater höchst persönlich. Es gibt so wahnsinnig viele Momente, entscheidend ist meine Sensibilität auf dieses Flüs.

Denn vielleicht erwarten wir „große“ überwältigende Geschehnisse, absolut klar erkennbare Zeichen für jedermann. Oder der Skeptiker in mir, will mir das Wort und die Wahrhaftigkeit gleich wieder rauben. Aber mein himmlischer Vater spricht oft gerade durch kleine Momente in mein Herz.

Da sprach der Herr zu ihm: »Geh hinaus und stell dich auf den Berg vor den Herrn, denn der Herr wird vorübergehen.«

Zuerst kam ein heftiger Sturm, der die Berge teilte und die Felsen zerschlug, vor dem Herrn her. Doch der Herr war nicht im Sturm.

Nach dem Sturm bebte die Erde, doch der Herr war nicht im Erdbeben.

Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer, doch der Herr war nicht im Feuer.

Und nach dem Feuer ertönte ein leises Säuseln.

…und Elia wusste, es war der Herr.

Mit der Zeit bekommst du raus, was „normal“ ist und was „Reden Gottes“ ist. Wie ist das bei dir?

Nichts tun

Donnerstag, 1 Januar 2009

Nach Deutschland telefoniert. Neujahrsgruesse ausgewechselt. An mich der ausgesprochene Wunsch:

„… moege alles, was du dir vorgenommen hast, gut gelingen.“

Gelaechter weil, beide wissen wir, es sind Phrasen. Dennoch meine Antwort:

„… ich habe mir nichts vorgenommen. Darin war ich heute schon mal zu hundert Prozent gut.“

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Schmetterling oder Raupe

Mittwoch, 31 Dezember 2008

Wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schoepfung, das Alte ist vergangen, siehe: alles ist neu geworden!“

 

Es ist wie ein Schmetterling, der von seinem Kokon davonfliegt. Ist es nicht traurig, dass wir der Meinung waren, wir koennten die Leute dazu zwingen, sich geistlich zu veraendern? Waere es nicht besser, ihnen zu helfen, dem Vater mehr zu vertrauen, und dann auch zu erleben, dass er sie veraendert? Man kann eine Raupe nicht in eine Schmetterlingsform pressen und sie zum Fliegen bringen. Sie muss von innen her verwandelt werden.

Eine aufgebrochene Schublade

Sonntag, 30 November 2008

Mag es jetzt drei oder vier Jahre her sein, da sind wir als Gemeinde in der Stadt aufgefallen. Wir haben ein Weihnachtsmusical vom Feinsten ab den Sommerferien einstudiert und in vier ausverkauften Veranstaltungen am Wochenende des dritten Advents auf der Bühne der Jugendbildungsstätte vorgeführt.

Das Ding war richtig professionell aufgezogen: Bühnenbild, Band, Chor, Schauspieler, Kostüme, Maske, Presse, Landrat, Solisten, Beleuchtung, Pyrotechnik, Straßenplakate … um nur mal die großen Dinge zu nennen.

Stadtgespräch …

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Sicheres und blindes Vertrauen

Donnerstag, 16 Oktober 2008

Ich weiß gar nicht mehr, wie lange es her ist, da hat mich ein Anspiel im Gottesdienst sehr berührt. Diese Szene „verfolgt“ mich noch heute und sie kratzt an einer Baustelle von mir: absolutes Vertrauen ohne Eigenregie von Sabina.

Ich weiß nicht mehr, worum es konkret in der Predigt ging. Michael, der die Predigt hielt, zeigte uns zusammen mit seinem Sohn eine kleine Szene. Sein Sohn muss irgendwie unter 8 Jahre alt gewesen sein. Nur damit du mal ein Vorstellung von der Größe des Kindes hast.

Sein Sohn stellte sich auf einen Tisch, rücklings zum Vater. Der Vater steht hinter ihm. Abgesprochen war, dass sich das Kind fallen lassen soll und sicherlich war abgesprochen, dass auch diesmal der Vater das Kind nicht enttäuschen wird und er wird es auffangen, wie immer in all den Jahren zuvor. So weit so gut, so geplant.

Dennoch …

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Er nimmt das Kind in dir in die Arme

Freitag, 10 Oktober 2008

Das kleine Kind in uns, egal wie alt wir sind, hat eine sehr bedeutende Größe für unser Liebesleben. Gerade in der Partnerschaft, der engsten Bindung zweier Menschen, sind unsere Erfahrungen aus der damaligen Zeit so vielgestaltig wirksam. Zuwendungen und Enttäuschungen haben uns geprägt.

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Sanfte Geburt

Sonntag, 28 September 2008

Meine Nachbarin … ich mag sie sehr. Über 60 Jahre alt, trockene Alkoholikerin, Sozialhilfeempfängerin. Was ich hier schreibe, spielt sich über einige Monate ab.

Sie darf diese Wohnung behalten, aber nur weil der Vermieter die Miete senkt, ansonsten hätte das Sozialamt gefordert, dass sie in eine kleinere Wohnung umzieht. Als sie hier einzog, hatte sie noch einen Job. Dann ist sie rückfällig geworden und nach mehreren Abmahnungen wurde sie gefeuert.

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Heiliger Geist – Teil 1 b

Sonntag, 14 September 2008

Wesen und Wirken

Wenn ich in Teil 1 a zum Thema „Heiliger Geist“ aufzählte, dass wir den Heiligen Geist  – als Person, als Teil der Trinität, also Gott selbst – belügen, betrüben, schmähen , widerstreben und lästern können, dann ist das eine ernst zu nehmende Sache.

Sünde ist immer vergebbar, egal wie groß, egal mit wie viel Scham behaftet, egal wie oft sie passiert ….

Die Sünde gegen den Heiligen Geist ist jedoch eine sehr ernst zu nehmende Angelegenheit, an der wir unser Heil verlieren können.

Die folgende Geschichte von Hananias und Saphira habe ich sicherlich auch oft in meiner christlichen Karriere verdrängt. Zum Einen, weil sie Angst einflößt, denn auch die Gemeinde von damals erschrak zu tiefst. Zum Anderen, weil ich sie nicht richtig verstand. Beide, Hananias und Saphira, haben den Heiligen Geist betrogen.

Ein Mann namens Hananias verkaufte zusammen mit seiner Frau Saphira ein Grundstück. Sie beschlossen aber, heimlich einen Teil des Geldes für sich zu behalten. Den Rest brachte Hananias zu den Aposteln. Aber Petrus durchschaute ihn. »Hananias«, fragte er, »warum hast du es zugelassen, dass der Satan von dir Besitz ergreift? Warum hast du den Heiligen Geist betrogen und einen Teil des Geldes unterschlagen? Niemand hat dich gezwungen, das Land zu verkaufen. Es war dein Eigentum. Sogar das Geld hättest du behalten können. Wie konntest du nur so etwas tun! Du hast nicht Menschen betrogen, sondern Gott selbst.«

Nach diesen Worten brach Hananias tot zusammen. Alle, die davon hörten, waren entsetzt. Einige junge Männer bedeckten den Toten mit einem Tuch und trugen ihn hinaus, um ihn zu begraben.

Etwa drei Stunden später kam seine Frau Saphira. Sie wusste noch nicht, was geschehen war.Da erwiderte Petrus: »Warum habt ihr beiden beschlossen, den Geist des Herrn herauszufordern? Sieh doch, die Männer, die deinen Mann begraben haben, kommen gerade zurück. Sie werden auch dich hinaustragen.« Im selben Augenblick fiel Saphira tot zu Boden. Als die jungen Männer hereinkamen und sahen, dass sie tot war, trugen sie Saphira hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. Die ganze Gemeinde aber und alle, die davon hörten, erschraken zutiefst. Petrus fragte sie: »Ist das hier die ganze Summe gewesen, die ihr für euren Acker bekommen habt?« »Ja«, antwortete sie, »das war alles.«

Hierzu gibt es eine Predigt von Christof - mutmachend, wie ich finde, ohne das Christof die Ernsthaftigkeit der Kernaussage schmälert. Nach dieser Predigt verstehe ich die Geschichte von Hananias und Saphira besser. Es geht nicht um Geld, es geht um deine und meine Herzenseinstellung, dem Motor, dem Antrieb unserer Gedanken und Handlungen.

Ich habe mir die Predigt mittlerweile dreimal angehört und werde die Aussagen auch weiter im Herzen bewegen, weil das Thema sehr ernst zu nehmen ist. Hängen geblieben ist bei mir, wie wichtig es ist, radikale Transparenz gegenüber Gott und den Menschen zu zeigen.

Da ich neuerdings gerne in Holland bin und dort immer wieder diese großen und offenen Wohnzimmerfenster bewundere, von denen man direkt in die Tiefe der Wohnung einsehen kann, hilft mir dieses auch von Christof zitierte Bild, geistlich zu verstehen, wie wichtig ein reines Gewissen ist, um den Heiligen Geist nicht zu betrüben.

Was versteckst du hinter deiner Lebenstür, die nach außen so schön aussieht?

Klick hier zur Predigt von Christof (1) und wähle den 17.August 2008.

mehr lesen:

Heiliger Geist – Teil 1

Heiliger Geist – Teil 1 a

So einfach!

Donnerstag, 4 September 2008

Ich habe mir gestern Zeit genommen für drei wichtige Gespräche.

Alle drei waren recht unterschiedlich und individuell, so wie Menschen nun mal sind. Dennoch hatten sie eines gemeinsam: Das Bedürfnis des anderen ernst nehmen und auf der anderen Seite zu sagen, wie es tatsächlich „Ist“. Wobei letzteres ja immer von einer unterschiedlichen Wahrnehmung geprägt ist. Unterschwellig erkennt man alte Muster Schuhe, die zwar nicht mehr getragen werden, aber immer noch da stehen und oft unangenehm riechen. Es war hier mein Job, dies zu erkennen und damit umzugehen. Mein Vorteil: der andere ist sehr kooperativ.

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Hausaufgaben

Dienstag, 26 August 2008

… so … dann wollen wir mal Hausaufgaben machen!

Bummel …

„Och nö, Hausaufgaben doch nicht jetzt. Morgen ist doch auch noch ein Tag. Kann ich nicht spielen gehen?“

„Du bleibst hier. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“

„Menno, Spielverderber. Okay …“

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