Sehnsuchtsreise oder sanfte Geburt
Montag, 12 Mai 2008
Sehnsuchtsreise – die Sehnsucht Jesus immer besser kennen zu lernen, nicht nur was er lehrt, sondern auch „wie er ist“ – diese Reise ist eine spannende Reise, unwahrscheinlich schön und erstaunlich befreiend. So bin ich nicht nur eine Woche weg geflogen, sondern habe auch mit Begeisterung (d.h.: ich wusste vorher gar nicht, dass es mich so begeistert) das Buch „Der Schrei der Wildgänse- Aufbrechen zu einem freien Leben in Christus jenseits von Religion und Tradition“ gelesen, bzw. ich bin noch dabei. Am 7. Mai habe ich aus dem Buch zitiert.
Seit langem beschäftigt mich das Thema „authentisch sein“, „Masken fallen lassen“, „frei sein in Jesus“ und was heißt eigentlich „Fülle des Lebens?“ usw. usw.
Nun, du darfst gerne wissen, dass ich schon seit wohl über 30 Jahren Christ bin (mann, bin ich alt) und das ich lange vorher in eine christliche Familie hineingeboren bin (was mich immer älter macht). Aber mit Jesus in einer persönlichen Beziehung zu leben, hat nichts mit Tradition, Religion oder Familienstrukturen zu tun (bin ich froh so alt reif zu sein). Denn bitte überlese nicht das Wörtchen „persönlich“ und mache dir mal Gedanken, was das bedeutet.
Vor noch nicht so langer Zeit hat sich ein Gordischer Knoten gelöst und es macht wirklich Lust auf mehr (dafür bin ich immer noch nicht alt genug). Dieses „mehr“ habe ich dann bei einigen Bloggerfreunden entdeckt und sagte mir „die haben was, das will ich auch“. Aber in der der Tat, diese „Geburt“ muss ein sanfter Prozess sein, denn diese Geburt hat auch mit dir und mir ganz tief da drinnen im Herzen zu tun. Und da tut manches weh, was der Zahn der Zeit hinterlassen hat.
Es gibt tausend Wege, zu sich selbst zu finden, wie Bento es letztendlich ja hier in diesem Artikel zum Ausdruck bringt. Ich habe mich „beschwert“, dass er mir mit seinem Artikel zu vor gekommen ist, denn auch ich hatte zwar nicht beim surfen (ich stellte mir Bento mit’n Brett auf dem atlantischen Ozean vor), aber im Büro und im Hauskreis in der letzten Woche viele Gespräche, wie sehr doch die Menschen von Heilsteinchen und, und, und, so überzeugt sind und es wird weniger belächelt, als ein Leben mit Jesus.
Jeder Mensch ist auf der Suche nach der absoluten Liebe. Und wenn man sie gefunden hat, kommt die Zeit, da fragt man sich immer noch „das kann nicht alles gewesen sein“. Jeder Mensch ist auf der Suche „anzukommen“, wie auch immer er es für sich definiert. Es gibt dabei Verdrängungstheorien, Beschäftigungsmaßnahmen bis hin zum Workaholiker oder Lebenswege, die eine Zeit funktionieren und ein sicheres Ziel vorgaukeln.
Ich wäre schön blöd, wenn ich diese absolute Liebe in meinem Leben nicht haben will. Auch ich will diese Liebe. Auf meiner Lebensreise habe ich einfach entdeckt, der kürzeste Weg, da anzukommen, ist Jesus,
weil er für mich schon alles gelöst hat.
Tja, nur das persönlich anzunehmen, ist in der leistungsorientierten Welt von heute sehr schwer. Etwas annehmen als Geschenk, unverdient, macht den Menschen aus einem gut erzogenem Elternhaus bescheiden und die Haltung kommt „nee, das geht doch jetzt nicht“. Und wenn dann noch jemand für mich am Kreuz stirbt und aufersteht, damit all mein absoluter Mist ein für allemal bezahlt ist … ich kann verstehen, dass dich das erschaudern lässt. Und das gilt jeden Tag neu. Jeden Tag neu darf ich „bereinigen“, was verkehrt gelaufen ist. Aber weißt du was, dennoch ist das der kürzeste Weg wirklich innerlich frei zu sein,
denn es ist schon vollbracht!
Und ich wurde gar nicht vorher gefragt.
Das was dir und mir nun jetzt noch im Weg steht, das bist du selbst, das bin ich selber, das sind unsere Lebensmuster und – strukturen. Tue mir doch den Gefallen und lese mal ergänzend hierzu diesen Artikel von heute bei Bento. Tja, das ist Pfingsten. Die „Behinderung“ wird hier aber auch deutlich, warum dein und mein persönliches Pfingsten auf der Strecke bleibt.
Ich könnte meinen Blog schließen, denn auf dem „Jesus liebt dich total“-Blog steht alles ganz klar und wenn du den Lebensweg von Bento kennst, oder auch den von Storch, dann brauch es keine Beweise mehr, das es auch heute Zeitzeugen des dreieinigen Gottes gibt.
Ich werde aber meinen Blog nicht schließen, schon um meiner selbst willen nicht: Zeit mit Gott. Im Gegenteil: die Kategorie „Sehnsuchtsreise“ wird auf sabina online eröffnet.
Irgendwann in der Vergangenheit passiert irgendwas und später stellst du fest, dass du dich schon mitten auf dieser Reise befindest.
Und während ich das so im Urlaub denke und von dem Buch begeistert bin, fliegt dieser Flieger hier am Strand über meiner Liege. Und diese zig Tausend Urlauber lesen nicht nur die „Disco-Werbe-Banner“, sondern auch den „Jesus liebt dich“ – Wau!! Und Herr, den jungen Mann von gestern, mit dem Teufelsgesichts- Tatoo auf dem Rücken, segne auch den!






















Montag, 12 Mai 2008 um 8:29
[...] dem Artikel „Sehnsuchtsreise oder sanfte Geburt « sabina online“ las ich folgenden Satz: Jeder Mensch ist auf der Suche „anzukommen“, wie auch immer er es [...]
Dienstag, 13 Mai 2008 um 7:56
…schön, dass du dein Blog doch nicht schliesst – würde echt nicht gerne auf den ganzen Weihrauch verzichten, der von hier zu mir herüberweht…
aber manchmal geht wohl deine Phantasie mit dir durch – Bento aufm Surfbrett – tztztz…
- ausserdem bist du immernoch die einzige Frau unter den von mir gelesenen und empfohlenen Bloggern…
SEgen!
Mittwoch, 14 Mai 2008 um 4:24
War ja auch nicht richtig ernst gemeint, dass ich meinen Blog schließe. Aber das mit dem Surfbrett habe ich echt für 27 Std. geglaubt, als ich so meine Urlaubsbilder bearbeitet habe, kam irgendwie nichts anderes in Frage. So viel zum Thema Suggestion.
Suggestion – hm … kann auch eine Behinderung des Heiligen Geistes sein, oder? … frage ich gerade, lass dabei aber das Surfbrett weg
Mittwoch, 14 Mai 2008 um 11:37
oohh ja – Suggestion ist eine Schwester der Interpretation, deren Onkel wiederum die Manipulation geheiratet hatte und ihr erstes Kind war dann die Illusion …. oder so ähnlich
Behindern KANN alles, aber muss ja nicht!…
Samstag, 17 Mai 2008 um 6:09
ey, DIE Familie kenne ich auch. Is’ ja ‘n Dingens!!
Dienstag, 20 Mai 2008 um 6:37
Sehr schöner Eintrag, ich habe jede Zeile davon wirklich genossen. Das Foto am Schluss hat mir echt die Tränen in die Augen getrieben, und das ist wirklich ein gutes Zeichen…
…thank you LORD!
Gottes Segen,
marco
Dienstag, 20 Mai 2008 um 6:44
Hallo Marco,
willkommen auf meinem Blog! Danke für deine Zeilen.
Sabina
Donnerstag, 1 Januar 2009 um 11:17
[...] 14 Artikel in dem Buch “Der Schrei der Wildgaense” – Aufbrechen zu einem freien Leben in Christus, jenseits von Tradition und Religion. Hier schon zwei Artikel aus 2008 [1] [2]. [...]
Freitag, 22 Mai 2009 um 2:08
[...] Immobilienmakler, Werbung für ” … wo kann ich noch Essen gehen.” Im Frühjahr letzten Jahres nun beobachtet ich alle zwei Tage einen Banner “es gibt einen der dich liebt.” Jetzt hier im Winter flogen [...]