Baustelle
Donnerstag, 11 Juni 2009

Wie jedes Jahr, wird hier ein riesen großes Sommerloch bis Ende August gebuddelt.
Als Umleitung empfehle ich dir die Archiv-Allee oder die Kategorie-Straße oder auch den Blogroll-Weg.
Ich wünsche dir schöne Ferien und freue mich jetzt schon, wenn wir uns wiederlesen.
blessed be your name
Montag, 29 Juni 2009
Bei Rolf abgestaubt, sehr fein … so fein, dass es hier auch hin gehört:
Wenn du denkst, Gott schweigt …
Donnerstag, 25 Juni 2009
“Bitte – Herr Löwe – Aslan … Könntest du – dürfte ich – bitte, würdest du mir eine Zauberfrucht aus diesem Land geben, damit …”
Er hoffte verzweifelt, der Löwe möge “ja” sagen, gleichzeitig hatte er schreckliche Angst, er könnte “nein” sagen. Als der Löwe weder das eine noch das andere sagte, erschrak er. Die Kehle wurde ihm eng und er hatte Tränen in den Augen. “Aber bitte, Löwe – bitte, könntest du mir was geben, damit …”
Bis zu diesem Augenblick hatte er auf die großen Vordertatzen des Löwen hinuntergestarrt und auf diese riesigen Krallen, doch jetzt blickte er in seiner großen Verzweiflung auf und sah dem Löwen direkt ins Gesicht. Was er da sah, bescherte ihm die größte Überraschung seines Lebens. Das goldbraune Gesicht war zu ihm herunter gebeugt und große schimmernde Tränen standen in den Löwenaugen. So groß waren diese Tränen und so strahlend, verglichen mit seinen eigenen, so dass er einen Augenblick dachte, der Löwe müsse über das schlimme Schicksal noch trauriger sein als er selbst.
C.S. Lewis “Das Wunder von Narnia”
Schon eine kleine Weile liegst du in der Sidebare … heute ein offizielles “welcome” an dich, aufgeblickte Antje“. Danke Quincy für die Empfehlung
Nichts ist unmöglich
Mittwoch, 24 Juni 2009
Ich musste nicht hin, ich hatte subjektiv keine Veranlassung. Nur weil mein Internist mich mahnend anschaute, eine Röntgen HWS Aufnahme sei sehr wichtig, habe ich mir brav einen Termin geholt. Und wenn man schon solange in der Röntgenabteilung sitzen muss (man hat bei der Wartezeit immer den Eindruck, hier werden die Bilder gemalt und nicht fotografiert), dann verbinde ich das doch gleich mit einem Kontrolltermin und lass alles durchchecken. So auch meine Hüfte, die damals nicht vorbildlich heilen wollte.
Der (KAR)Stadt Bestes
Mittwoch, 10 Juni 2009
Für eine entscheidenes Treffen am heutigen Tag:
Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht, suchet sein Antlitz allezeit! Psalm 105,4
Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Lukas 11,10
Welch eine Verheißung! – In diesem Sinne: „Suchet der (KAR)Stadt Bestes!“
unergründbare Wege
Sonntag, 7 Juni 2009
Wie cool ist das denn!!
Als ein biographisches Highlight betrachtet Böttcher seine Konvertierung vom melancholischen Suchenden zum bekennenden (und bekennend nicht-fundamentalistischen!) Christen, welche nach abenteuerlichen Glaubenserlebnissen im Oktober 2001 mit seiner Taufe in einer Hotelzimmerbadewanne durch den amerikanischen Pastor Bayless Conley ihren Lauf nahm.
Nachgegangen nach einer Linkempfehlung auf dem Blog von Wegi und auch das hier gefunden auf dem Blog von Jens Böttcher:
Ich habe einen Tinnitus im Auge – ich seh überall Pfeifen (unbekannter Dichter). *gg*
Alles hat seine Zeit – alles hat seinen Sinn
Sonntag, 7 Juni 2009
Mein Blog begann einst mit den Versen aus Prediger 3. Heute noch finde ich diese Verse sehr schön und treffend, absolut alltagstauglich und richtig passend für einen Blog, auf das man täglich seine Erfahrungen und Erkenntnisse mit Gott niederschreibt.
Auch heute noch mag ich die Verse aus Prediger 3 sehr. Sie sind das Leben: wunderbare Zeiten, die ich genieße und Zeiten des Zusammenbruchs, die man am liebsten schnell wie einen Vorhang beiseite schieben möchte.
geboren werden und sterben,
einpflanzen und ausreißen,
töten und Leben retten,
niederreißen und aufbauen,
weinen und lachen,
wehklagen und tanzen,
Steine werfen und Steine aufsammeln,
sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen,
finden und verlieren,
aufbewahren und wegwerfen,
zerreißen und zusammennähen,
schweigen und reden.
Das Lieben hat seine Zeit und auch das Hassen,
der Krieg und der Frieden.
Backstagegeplauder
Mittwoch, 3 Juni 2009
Also … ihr habt es wohl schon selber entdeckt: also der Windhauch … wisst ihr, der der hier bei sabina online auch Gast ist und kommentiert … also dieser Windhauch hat immer so Abschnitte aus der Bibel im Visier … und dann, wenn er sie gelesen hat, dann schreibt er einfach so seine Auslegung und Gedanken auf seinen Blog. Und ich finde, die sind extrem gut. Zu meiner heutigen Tagessituation passt doch sehr, was er über den Psalm 13 schreibt.
Was mich aber ebenso nachhaltig berührt hat war jener Aspekt: must du weiterlesenklicken.
Dieser Windhauch scheint zu dem jeden Tag in der Bibel zu lesen … hm … das mache ich irgendwie nicht.
Alltägliche klitzekleine Momente
Montag, 1 Juni 2009
So viel sollte klar sein: Berufung hat nicht nur etwas mit meinem Handeln zu tun, sondern viel mehr mit meinem Sein. Sie ist viel mehr als nur eine Aufgabe in einer christlichen Gemeinde. Gott geht es bei meiner Berufung um meine ganze Person und um mein ganzes Leben. Mit Haut und Haaren, mit Geist, Seele und Leib. Berufung ist deshalb nicht DIE eine GROßE Sache, sondern zieht sich durch meinen Alltag, den klitzekleinen so unscheinbaren Momenten.
Schöpferische Freiheit
Dienstag, 26 Mai 2009
Mein Vater ist bis heute am Werk, und ebenso bin ich am Werk.
Wenn man lange genug bei Gott rumhängt, beginnt Gott abzufärben. Man arbeitet nicht mehr aus irgendeinem moralischen Leistungsdruck heraus oder weil “man” als Christ dies der jenes tun sollte. Wenn man mit jemandem zusammen lebt, dann färbt dessen Energie ab. Wenn man mit Gott lebt, dann beginnt Gott abzufärben. Das Wesen Gottes aber ist Kreativität und Schöpferkraft. Wer mit Jesus lebt, für den wird das, was er will, immer mehr das, was er auch selbst will.
Appettithäppchen 16
Samstag, 23 Mai 2009
… sind kleine Vorspeisen, um den Appetit zu wecken.
Heute:
Konzentrier dich darauf, dass du von Gott geliebt bist und überlass ihm die Angelegenheit, perfekt zu sein.
Adrian Plass – Danke Curiostraveller
Wenn das Fleisch ungeduldig ist
Donnerstag, 21 Mai 2009
dadilidummdumm … o … o – da durchkreuzt mich heute für knapp 10 Minuten im Fernsehen folgender Abschnitt aus 1. Samuel 13, ab Vers 7 von Joyce Meyer:
Einige flohen sogar über den Jordan in die Gebiete von Gad und Gilead. Saul war immer noch in Gilgal. Die Männer, die bei ihm waren, zitterten vor Angst. Samuel hatte Saul befohlen, eine Woche auf ihn zu warten. Doch als Samuel nach einer Woche immer noch nicht in Gilgal erschienen war, verlor Saul die Geduld, denn seine Leute begannen schon davonzulaufen. Er ließ die Tiere für das Brand- und das Dankopfer holen und brachte selbst das Opfer dar.
Kaum war er fertig, da kam Samuel. Saul ging ihm entgegen, um ihn zu begrüßen. Doch Samuel stellte ihn sofort zur Rede: “Was hast du getan?” Saul versuchte sich zu rechtfertigen: “Die Soldaten begannen schon davonzulaufen, weil du nicht pünktlich zur abgemachten Zeit hier warst. Die Philister haben sich in Michmas zum Kampf aufgestellt, und ich musste befürchten, dass sie uns jeden Moment in Gilgal angreifen. Ich wollte aber auf jeden Fall den Herrn um seine Hilfe bitten. Deshalb habe ich es gewagt, selbst das Brandopfer darzubringen.”
“Das war sehr dumm von dir!”
erwiderte Samuel. “Du hast dem Befehl des Herrn, deines Gottes, nicht gehorcht. Er wollte dir und deinen Nachkommen für alle Zeiten die Königsherrschaft über Israel geben. Du aber hast sie durch dein voreiliges Handeln verspielt.
Irgendwie fällt mir dabei auch Sara ein und der Herr sprach zu Abraham: “Warum lacht Sara? Warum zweifelt sie an meinen Worten, dass sie noch ein Kind bekommen wird? Für mich ist nichts unmöglich! Nächstes Jahr um diese Zeit komme ich wieder zu euch – dann hat Sara ihren Sohn!”
Und die Moral von der Geschicht:
vertrau’ mehr dem Heiligen Geist und deinem Fleische nicht.
Begabt oder Unbegabt
Mittwoch, 20 Mai 2009
Hatte ich irgendwie im vorherigen Artikel hervorgehoben: offen sein dafür, von Gott gebraucht zu werden?
Dann verfolgt mich das, denn hier in meinem Andachtsbuch steht heute ähnliches: “Warum sagen Sie nicht heute: Herr, hier bin ich, gebrauche mich! Und nach dem Sie dieses einfache Gebet gesprochen haben, sein Sie bereit. Gott wird Ihnen vielleicht erstaunliche Gelegenheiten senden, damit Sie heraustreten und zu seiner Ehre gebraucht werden.”
Nun … erst einmal spulen wir die Tage ein wenig zurück.
Unspektakulär
Freitag, 15 Mai 2009
Spektakuläre Berufungen:
Moses: Gott spricht durch einen brennenden Dornenbusch.
Gideon: begegnet einem Engel, der zu ihm spricht
Jesaja: hat spektakuläre Visionen
Paulus: hört die Stimme Jesu und wird von einem Licht umgeben.
Die Jünger: lassen sich von jetzt auf gleich berufen und legen ihre Arbeit nieder.
Muss es immer spektakulär sein, wenn Gott beruft?

















