Momente

Samstag, 26 Dezember 2009

Wenn wir die Strapazen des Lebens mit einer routinierten Nouchalance begegnen, werden die guten Zeiten zu ueberraschenden und wunderbaren Momenten. Dann werden eher die Zeiten des Segens als die Zeiten des Leidens es sein, die uns fragen lassen:  „Warum? Warum geht es mir heute so gut.“

Der kostbarste Moment, ist die augenblickliche Gegenwart. Der aussergewoehnlichste Mensch ist der, der dir gegenueber steht. Das bedeutsamste Werk, ist das Werk der Liebe.

Nostalgie

Freitag, 18 Dezember 2009

Immer wieder schön, sicherlich schnulzig und jedes Jahr bis zum Abwinken mehrmals auf dem Plattenteller … aber es bleibt schön und weckt warme Erinnerungen. War es in den 80-zigern? Schlittschuhlaufend in der Eishalle mit blinkenden Lichtlein, schwebten wir leicht dahin bei „Last Chrismas“.

Und schon ging flott der Haushalt übers Laminat.

Entschuldigung

Mittwoch, 16 Dezember 2009

In einem pädagogischem Seminar haben wir vor Monaten vermittelt bekommen, dass eine „Entschuldigung“ unprofessionell ist. Das kann ich irgendwie überhaupt nicht bejahen. Vielleicht ist es noch zu differenzieren, dass man sich persönlich bei Dritte nicht für betriebliche Fehlorganisation entschuldigen muss und dies im Umgang mit Kunden als unprofessionell gilt. Aber auch hier kann ich das nicht bejahen.

Sich bei dem anderen zu entschuldigen, empfinde ich als Größe. Es ist wertschätzend, wenn man auf den anderen zugehen kann und es auch tut.

Erstaunlicherweise teilte auch der Großteil der Kursteilnehmer diese Meinung, entschuldigen sei unprofessionell.

Was sagst du dazu?

Mitbringsel

Sonntag, 13 Dezember 2009

Brückenbauer

Freitag, 11 Dezember 2009

Die Liebe meines himmlischen Abbas macht sich die Mühe, zu mir durchzudringen! Die Liebe Abbas fragt nicht, was ich morgen tun werde oder welche Entscheidung ich treffen werde, denn das weiß er bereits. Nehmen ich an, er wolle mir beibringen, mich nicht länger hinter meiner Lieblingssünde zu verstecken. Und nehmen ich an, Abba wüsste, dass es siebenundvierzig Erlebnisse und Situationen bedarf, bis ich wirklich bereit bin, auf ihn zu hören – das heißt, bis ich klar genug höre, um zu erkennen, dass ich mich ändern soll – ist Abba deswegen nicht frustriert oder enttäuscht, sondern findet das Ganze äußerst aufregend. Denn es sind ja nur noch sechsundvierzig Male, bis ich so weit bin. Und dieses erste Mal ist ein Baustein für eine Brücke der Heilung, über die ich eines Tages gehen werde oder schon gehe.“ |1|

Hast du eine Lieblingssünde in deinem Leben?

Den Rest des Beitrags lesen »

Appetithäppchen 20

Donnerstag, 10 Dezember 2009

sind kleine Vorspeisen, um den Appetit zu wecken.

Heute:

Gottes Liebe macht nur Sinn, wenn er als Person und nicht als Automat gesehen wird. Er startet nicht das Auto für dich, aber er kommt und sitzt mit dir in der Schneewehe.

Robert F.Capon

Afrikanischer Segensgruss

Sonntag, 6 Dezember 2009

Der Herr segne dich.
Er erfülle deine Füße mit Tanz
und deine Arme mit Kraft.
Er erfülle dein Herz mit Zärtlichkeit
und deine Augen mit Lachen.
Er erfülle deine Ohren mit Musik
und deine Nase mit Wohlgerüchen.
Er erfülle deinen Mund mit Jubel
und dein Herz mit Freude.
Er schenke dir immer neu die Gnade der Wüste:
Stille, frisches Wasser und neue Hoffnung.
Er gebe uns allen immer neu die Kraft,
der Hoffnung ein Gesicht zu geben.

Aufrichtiger Zorn – aufrichtige Liebe

Sonntag, 6 Dezember 2009

Aufrichtiger Zorn wird in einem ICH geboren, das aus Liebe zum anderen stirbt; das bereit ist, das Risiko einzugehen, nicht mehr angenommen zu sein und seine Position verliert, wenn nur der andere frei wird, um seiner selbst willen.

Petrus … und er bleibt sein Liebling

Samstag, 14 November 2009

Ich … und ich bleibe sein Liebling.

Du … und du bleibst sein Liebling.

Rezeptempfehlung

Sonntag, 8 November 2009

Niemand von uns lebt für sich selbst, und niemand stirbt für sich selbst.

Leben wir, dann leben wir für den Herrn, und sterben wir, dann sterben wir für den Herrn. Ganz gleich also, ob wir leben oder sterben: Wir gehören dem Herrn. Denn Christus ist gestorben und zu neuem Leben auferstanden, um der Herr der Toten und der Lebenden zu sein.

Wie geht es dir mit diesem Bibelvers?

Denkst du auch etwa so: „upps, schnell wegblättern, da will jemand was von mir und das hört sich anstrengend an.“? Denkst du an volle Hingabe über jegliches Maße hinaus, was du eh nicht schaffen wirst, weil du daran schon tausendmal gescheitert bist? Fallen dir sofort die verfolgten Christen ein, die ihr Leben für Jesus wortwörtlich hingeben und du dann doch ganz froh bist, im warmen Wohnzimmer so völlig unverfolgt zu sitzen? Übrigens: so völlig unverfolgt sitzt du da auch nicht, Gott spricht auch dort mit dir, was auch ganz schön an die Substanz geht :-)

Ich bringe dir heute befreiende Gedanken oder sagen wir mal einen anderen Blickwinkel aus unserem Gottesdienst mit, der so völlig im Einklang mit meiner „Berufungsreihe“ ist. Denn wir sind es, die in diesen Bibelvers u. U. ein nicht erreichbares Ideal gepaart mit Strenge, vollkommenen Verzicht und was sonst noch im Hirn herumfliegt, hineininterpretieren, so dass wir schnell die Bibel weiter blättern, um nicht über Römer 14 Vers 7 nachdenken zu müssen.

Wie wäre es, wenn du genau diesen Vers „Niemand von uns lebt für sich selbst“ zusammen legst mit den Worten aus dem Herzen des Vaters: „als er dich geschaffen hat, sagte er ’siehe es ist gut’ “ und den Worten aus dem liebenden Herzen Jesu: „Liebe den anderen, wie dich selbst.“

Das bedeutet, mit allen Facetten deines Lebens lebst du in und mit Gott. Du kannst nicht vor ihm fliehen, egal wie versteckt, er sieht dich, bedrängt dich jedoch nicht, bietet dir aber an, mit ihm in Beziehung zu treten und dann so ganz langsam und behutsam dich zu heilen, wo auch immer du dein Leben nicht teilst mit Jesus und doch für dich selbst lebst.

Er heilt dich, bis hin zum Wachstum einer Gabe im Umgang mit anderen Menschen.

Somit gibt es sie tatsächlich nicht, die Erschaffungssünde! ;-) Deine ganze Geschichte darf, ja muss sogar, integriert sein in deine Berufung. Mit jeder Krise in deinem Leben, mit jeder Charaktersünde in deinem Leben, mit jeder Leidenschaft in deinem Leben, mit jeder Wunde in deinem Leben, mit jeder Erkenntnis in deinem Leben. Welch ein Segen und eine Vielfalt unter uns Menschen!

So ist mein Leben (meine Lebenserfahrung) mit Jesus vor wenigen Minuten mal wieder hilfreich gewesen, meiner Nachbarin während einer Autofahrt gute und tief gehende Fragen zu beantworten. Nebenbei spüre ich dieses befreite Leben durch meine innere Heilung.  Und mit gnädigen Augen verstehe ich diesen Vers dann doch auch mal ganz anders, wenn es heißt:

Niemand von uns lebt für sich selbst!

Ich wünsche dir einen zauberhaften Tag!

Appetithäppchen 19

Samstag, 7 November 2009

… sind kleine Vorspeisen, um den Appetit zu wecken.

Heute:

Freunde sind wie Sterne. Du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da.

unbekannter Verfasser

interessant …

Mittwoch, 4 November 2009

Heute mal die Gedanken von Bayles Conley zum Thema Berufung:

Das Wort berufen wird in der griechischen Sprache auch gebraucht, um jemanden zu einem Fest zu versammeln. Wir wurden zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen und wir werden eines Tages dort sitzen, um all die Dinge zu genießen, die Gott für die Ewigkeit geplant hat.

Das Wort berufen wird aber auch gebraucht, um jemanden vor einen Gerichtshof vorzuladen, um Rechenschaft für sich abzulegen oder um ihn zum Gericht zu laden. Eines Tages müssen wir Rechenschaft für unser Leben ablegen. Und eines Tages wird jeder von uns vor dem Richterstuhl Christi stehen und einen Bericht über die Werke geben, die er im Leib getan hat.

Und so sind wir hier auf Erden berufen für ein Amt, eine Aufgabe oder eine Verantwortung. Wir wurden alle berufen, etwas für Christus zu tun. Wir sind Botschafter für Christus und wir müssen Jesus gegenüber einer verlorenen und sterbenden Welt repräsentieren.

Zwischen Hochzeitsmahl und Gericht ein ganz schön aufregender Spannungsbogen, nicht wahr?

Leidenschaft schafft Leiden?

Samstag, 31 Oktober 2009

In den vorherigen Beiträgen ist mehr als deutlich geworden, dass meine Berufung eng verzahnt ist mit meinem ganzen Sein, mit meiner Geschichte, mit meiner Vergangenheit, mit meinem Hier und Heute, meinem Charakter, meiner Bestimmung Gottes seit meiner Zeugung. Ebenso das ganz leise, das weniger spektakuläre und revolutionäre ist Bestandteil meiner Berufung.

Heute nun eine weitere Facette im Licht der Berufung: meine Leidenschaft. Leidenschaft muss dabei nicht immer heißen, dass sie positiv und fröhlich daher kommt … aber dazu vielleicht etwas später mehr …

Manche Dinge gehen mir gut von der Hand. Wenn ich Besuch habe, dann sorge ich gerne für Atmosphäre und richte alles nett her. Hier noch ein bisschen Deko und … ach ja … da kann auch noch ne Kerze brennen  … und … dies könntest du auch noch ein bisschen anders arrangieren … überhaupt, der lange dagewesene Stil erlebt noch einen Wandel, einen neuen Farbklecks.

DSCF4035-3

Aber Essen herrichten, ein Buffet zusammenstellen, dafür dann auch noch Stundenlang in der Küche stehen oder gar Nachtschichten einlegen … schon nach wenigen Minuten wäre ich völlig entnervt oder es kostet mich einige Energie, dran zu bleiben.

Den Rest des Beitrags lesen »

Die Hütte

Sonntag, 25 Oktober 2009

young-huette_web6.preview„Die Bibel lehrt dich nicht, Regeln zu gehorchen. Sie ist ein Bild von Jesus. Zwar können Worte dir sagen, wie Gott ist, und vielleicht sogar, was er von dir erwartet, aber nichts davon kannst du allein auf dich gestellt erreichen. Du kannst dein Leben nur in Gott leben. Du meine Güte, du hast doch nicht wirklich gedacht, du könntest die Rechtschaffenheit Gottes auf dich allein gestellt leben?“

„Naja, ich glaube irgendwie schon …“ sagte er kleinlaut. „Aber du musst zugeben, das ein Leben nach Regeln und Prinzipien einfacher ist, als sich wirklich auf  Beziehungen einzulassen.“

„Es stimmt, dass Beziehungen viel komplexer sind als Regeln, aber Regeln können dir niemals Antworten liefern auf die tiefen Fragen des Herzens, und sie werden dich niemals lieben!“

***

Zitat „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ von William P. Young

Ich mache es mir hier mal recht einfach, schreibe keine persönliche Rezi, lass ein Zitat, eine Leseprobe und einen Blogeintrag von Günter sprechen und kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Kennst du es? Wie findest du es?

Leseprobe

Rezi von Günter

Artikel von Sabina: 10 Gebote plus 700 Regeln

Appetithäppchen 18

Montag, 19 Oktober 2009

… sind kleine Vorspeisen, um den Appetit zu wecken.

Heute:

Segen ist wie Honig, da bleibt immer etwas kleben.

unbekannter Verfasser